Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes (Wien, 1859)

Anhang

564 Stiftungen. 12?. Des k. k. Rzeszower Kreis-Hauptman- nes Moriz Freiherrn v. Sala. Für Invalide aus dem Rzeszower Kreise. Das Capital, welches durch Reitrüge der Ein­wohner im Rzeszower Kreise gesammelt wurde, besteht in zwei Spercentigen verlosten Staats- Schuldverschreibungen pr. 1850 11. C. M. Die Interessen davon sind zu Stiftungs-Ge­nüssen von jährlichen 25 fl. für aus dem genann­ten Kreise gebürtige Invalide bestimmt. Das Verleihungsrecht ist dem Rzeszower Bezirks- Hauptmanne im Einverständnisse mit dem dortigen Mili­tär—Stations—Commandanten überlassen. (L. 6286, vom 28. November 1852.) 128. Der säramtlichen Orts-Gemeinden des politischen Eezirkes Scheibbs, in Oesterreich unter der Enns, für einen würdigen und dürftigen Invaliden des Infanterie-Regiments Nr. 49, und mit Bevorzugung eines dem politischen Bezirke Scheibbs angehörigen Invaliden. Das Stiftungs-Capital besteht in einer 4y3per- centigen Metall.-Obligation pr. 300 fl., dann in einer 5percentigen National-Anlehens-Obligation pr. 50 11. Die Betheilung hat alljährlich am 5. März stattzufinden. Das Betheilungsreeht steht dem Regiments-Coin- mando zu. (Abth. 20, Nr. 420, vom 9. Februar 1858.) 129« Des Joseph Freiherrn v. Schmid- burg. k. k. Landes-Gouverneurs in Illyrien. Für einen im Villacher Kreise gebürtigen In­validen des Infanterie-Regiments Nr. 7, oder in Ermanglung eines solchen Invaliden, für einen Zögling des Militär-Erziehungshauses zu Marburg. Das Capital besteht aus drei Metallique-Obli- gationen im Gesammtbetrage von 300 fl. C. M., die davon entfallenden Interessen sind am 1. März jeden Jahres zu erfolgen. Das Vorschlagsreeht ist dem Werbbezirks-Com­mando des obgedachten Regiments, das Verleihungsrecht aber dem jeweiligen Bezirkshauptmanne zu Villach ein­geräumt. (D. 358, vom 17. Februar 1837.) 139. Des k. k. General-Majors Friedrich Fürsten zu Schwarzenberg. Bestehend in einer 5pereentigen verlosten Staats-Schuldverschreibung pr. 170 fl. C. M., wo­von die jährlichen Interessen einem verdienten Manne aus dem Stande des Prager Invalidenhau­ses, der in dem k. k. Pionnier-Corps gedient hat, oder in Ermanglung dessen, einem anderen, je­doch einem gebornen Böhmen, am 29. März, als dem Jahrestage der Ueberschwemmung von Prag, verliehen werden sollen. Das Verleihungsrecht ist dem Militär-Commando in Böhmen eingeräumt. * (D. 4430, vom 14. December 1845.) 13t. Des Vincenz Ritter Settele v. Blu­men bürg. Das Capital besteht in einer 5percentigen Staats-Schuldverschreibung von 1000 fl., deren Interessen als eine Zulage für den jeweiligen, an Lebensjahren ältesten Invaliden des Wiener Inva­lidenhauses gewidmet sind. Das Verleihungsrecht hat das Armee-Ober-Com- mando. (D. 5257, vom 13. November 1833.) 132« Des Gratzer Bürgers F. E. Settele. Für zwei in den Feldzügen 1848 und 1849 verkrüppelte Krieger des Infanterie-Regiments Nr. 47. Das Capital besteht in einer 4percentigen Metallique-Obligation pr. 300 fl. C. M. Das Verleihungsrecht steht dem genannten Regi- ments-Commaudo zu. (D. 1517, vom 13. März 1850.) 133. Des Joseph Seimig. Das Capital beträgt 240 fl. W. W. Für einen Invaliden mit 1 fl. W. W. monatlich; sichergestellt durch eine Intabulation auf ein Haus in Cilli. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Ober­beamte des Gutes des Stifters, genannt Strobelhof, in Inner-Oesterreich. (D. 2212, vom 5. Juni 1820.) 13t&. Des Anton Gilbert Edlen v. Seydel. Das Capital besteht in 1000 fl. zu 5 pCt. C. M. Die Interessen sind hei einer festlichen Veran­lassung an fünf solche Invalide des Wiener In­validenhauses, welche noch mit keiner der im Laufe der letzten Kriege für Invalide errichteten Stiftungen betheilt worden sind, zu gleichen Thei- len zu erfolgen. Das Vorschlagsrecht steht dem Invalidenhaus- Commando, die Verleihung dem Armee-Ober-Com­mando zu. (D. 2970, vom 14. Juli 1826.) 135. Des Constantin Ritter Slotwinski v« l.clivn. Das Capital besteht in einer 5percentigen Staats-Schuldverschreibung pr. 325 fl. C. M., de­ren jährlicher Interessen-Ertrag für solche öster­reichische Invalide bestimmt ist, welche auf des Stifters erbeigenthümlichem Gute Globikowa, Tarnower Kreises, gebürtig sind. Das Verleihungsrecht ist dem Armee-Ober-Coin- inando überlassen. (D. 4998, vom 7. November 1837.) 136. Des Tarnower Consistorial-Protokol- listen Smirzitz. Zur alljährlichen Betheilung eines zu Feld- kriegs-Diensten untauglich gewordenen Soldaten, vom Feldwebel abwärts, wobei vorerst die Anver­wandten des Stifters, wenn solche beim Militär dienen sollten, dann Militärs, die aus des Stifters Vaterstadt Temeswar gebürtig sind, endlich jene, die in dem Infanterie-Regimente Nr. 57 gedient haben, berücksichtiget werden sollen. Das Capital besteht in einer unverlosten 2percentigen Hofkammer-Obligation pr. 100 fl. W. W. Das Verleihungsrecht kommt dem Armee-Ober- Commando zu. (D. 2064, vom 31. März 1850.)

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