Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1846)

CAVALLERIE

Stiftungen. Ol I Stiftung des Canonicus an der Kathedrale Kirche zu St* Pölten , Michael Perschi. Das Stiftung^ - Capital bestellt in einer Staats - Obligation pr. 20,000 fl., wovon die abfallenden Interessen zur Verbesse­rung der Schule und des Unterhaltes der Zöglinge des llegi- ments-Knaben-Erziehungshauses des Linien-Infanterie-Regiments Nr. 49 verwendet werden sollen. Die beständige Vorsorge ist dem Nied.-Oest. General - Commando und dem Hofkriegsrathe übertragen. Stiftung des Iioclors det' Rechte Johann Piatke, bestehend in 2percentigen öffentlichen Fonds - Obligationen pr. 3188 fl. 47-§- kr., deren Jahreszinsen zur Unterstützung solcher Invaliden verwendet werden, welche aus den Dörfern Martinau und Stzefcowitz in Schlesien zum Militär gestellt worden sind. Die Verwaltung und Aufrechthaltung dieser Stiftung ist dem k. k. Hofkriegsrathe aufgetragen. Stiftung des Majors Orazio Pizzini v. Thysherg. Die Widmung ist für sieben arme Witwen von k. k. Ofli- cieren. Das Capital besteht in 10,650 fl., auf dessen Interessen jedoch mehrere Nutzniesser vom Stifter zum Theil angewiesen sind, nach deren Tod erst die Stiftung ganz in Wirksamkeit treten wird. Einstweilen haben nur vier Officiers - Witwen daraus einen Genuss. Das Verleihungsrecht hat das k. k. General - Commando in Un­garn. Die Obhuth über diese Stiftung ist dem Hofkriegsrathe zuge­wiesen. Stiftung des Spitals - Tracteurs Joseph Preisinger, Sie besteht in 500 fl. in einer 4percentigen Staats-Obliga­tion , wovon die Interessen mit jährlichen 20 fl. Conventions- Münze zur Prägung einer silbernen Medaille mittlerer Gattung bestimmt sind, welche an einen Schüler des niedern akademi­schen Lehr - Courses zu ertheilen ist, der sich in den Studien dieses Courses vorzüglich ausgezeichnet hat. Stiftung der Oberlehrers - Witwe Susanna Plitzner. Der Stiftungsgenuss besteht in jährlichen 10 fl., die für arme Witwen, Waisen, Hausarme und arme Schulkinder der Militär - Gränze bestimmt sind. Die Vertheilung geschieht durch den Magistrat in Peterwardein.

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