Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes (Wien, 1834)

CAVALLERIE

Stiftungen* 453 St/jlung des Officiers-Corps des Linicn-Infanterie-Regi- ments TSr. 60. Für Invaliden des eigenen Regiments von den Jahren i8i3 und 1814, nach dessen Auswahl und Bestimmung. Das Capital besteht in einer Staats-Anlehens-Obligation pr. lOOO Í1. á 2-J Percent Interessen, Stiftung des Carl Ritter v. Joelson. Sic besieht in 3ooo fl. in 5pcrcenligen Obligationen, wovon die In­teressen, mit jährlichen i5o fl. Conventions-Münze, die Widmung haben, einem aus allen Lehrgegenständen auf Yorzugs-Classen he- zeichneten Schüler des höheren Lehr- Curses an der Josephs-A.lca- demie als ein Stipendium bis zur Erlangung der Doctor-Würde der Mediciu und der Chirurgie jährlich verabreicht zu werden. Der Stipendist soll ein Böhme von Geburt seyri , bey gleichen Ansprü­chen aber derjenige, der sich als Unterthan der fürstlich Schwar- zenbergischen Herrschaften ausweiset , den Vorzug haben. Die Wahl des Stipendisten stehet dem Director der Josephs- Akademie zu. Stiftung des Hauptmanns Happel. Das Recht hierzu vorzuschlagen, besitzt das Nieder - Oesterr. General-Commando. Sie ist für krüppelhafte, ohne ihre Schuld verarmte Personen ohne Un­terschied des Geschlechtes und des Militär-oder Civil-Standes gewid­met ; nur hat bey gleicher Dürftigkeit eine Person des Militär-Stan­des den Vorzug. Der Stiftungsgermfs bestellt für zwey Individuen. Stiftung des verstorbenen General-Majors Adam Lorenz von Heller (*). Bestehend: in vier Action der k. k. priv. österreichischen National-Bank, deren Interessen - Dividenden dazu gewidmet sind, daf’s hiervon vier mittellose verdienstliche, pensionirte und gebrechliche in oder aufser einem Invalidenhause lebende subalterne Officiere lebenslang betheilt werden. Das Vorschlagsrecht ist den Commandanten der Invalidenhäuser zu Wien, Prag, Pest und Pettau, das Auswahl- und Ver­leihungsrecht den betreffenden General - Commanden ein­geräumt. Die Verwaltung der Stiftung liegt dem Hofkriegsrathe ob. Stiftung des Feldmarschall - lieutenants Joseph Frey­herrn von Hempf. Mit einem Capitale von 66,424 fl* in Wiener-Stadt-Banco- und k. k. HofkammcrrObligationcn, dann von 65o fl. in 5percentigen Staats- Schuldverschreibungen , deren jährliches Interesse au Verbesserung

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