Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1827)

CAVALLERIE

Stiftungen. 457 Stiftung des Joseph Seunig. Das Benennungsrecht hat der jeweilige Oberbeamte des XüUtes des Stifters, genannt Strobelliof in Inner-Oesterreich. Die Widmung ist für einen Invaliden mit monalhlich 1 fl. W. W. Stiftung des Ferdinand Freyherrn v. Thavonat. Die Ernennung hierzu ist dom k. k. General - Commando in Oesterreich ob und unter der Enns überlassen. Die Capilals-Zinsen erhalten 25g Invaliden. Stiftung eines ungekannt seyn Wollenden. Sie wird von Joseph Bauer, Edlen von Fridau, Inhaber der Herrschaft Gutenhag und Fridau im Marburger Kreise, und von dessen Nachkommen , dann aber von dem jeweiligen Besitzer der Herrschaft Fridau verwaltet. Sie ist für neun Invaliden im Invaiidenbause zu Pettau , welche jedesJahr am Geburtsfeslc Sr. Majestät des Kaisers Franz I. zu bctheilen find. Stiftung eines Ungenannten, für einen im Kriege verstümmelten Invaliden des Infanterie- Regiments Nr. 60 (jetzt Ignaz Gyulay). Die Auswahl und Betheilung steht diesem Regimente zu. Stiftung eines Ungenannten. Diese besteht in drey 5pcrcentigen Staatsschuldverschreibungen , jede zu 100 fl. Conventions-Münze, und ist für das Erzio.hungshaus der Knaben von dem Infanterie-Rcgimente Nr. 5y auf ewige Zeiten mit der Bestimmung gewidmet, dafs die abfallenden Zinspn jährlich an die zwey der würdigsten Zöglinge dieses Erziehungshauscs vertheilct werden sollen. Stiftung des Vereins zur Unterstützung österr. kaiscrl. Invaliden. Se. Majestät der Kaiser und König haben das Benen- nungsrecht zu dieser Stiftung. Sie wird vom k. k- Hot- kriegsrathe verwaltet. Ihre Widmung ist für solche OfTicierc vom Hauptmann abwärts ledigen oder vcrlieirathclcn Standes , und für solche Soldaten vom Unter-

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