Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1827)
CAVALLERIE
458 Stiftungen. officier abwärts, welche in einem der Feldzüge der Jahre lSi3, l8i4 oder l8i5 invalid geworden sind. Daraus erhalten 5o Ofiiciere jeder....................IOO fl. W.W. 200 invalide Untcrofficiere und sehr verdienstliche Gemeine jeder . 5o — - - ll'jZ invalide Gemeine jeder .... 25 — - - und 4 Gemeine jeder 25 fl. C. M. Die Bctheijunggeschieht jährlich am i6- Junius, um mittelst eines immerwährenden Dcnlanahles die Erinnerung an die im Jahre i8i4 erfolgte glückliche Rückkehr Sr. Majestät des Kaisers Franzi, aus dem eben damahls glorreich geendeten Kriege in die Residenzstadt Wien, und die dankbare Anerkennung des Ileldcnmuthes der österreichischen Krieger der Nachwelt gegenwärtig zu erhalten. Stiftung eines Vereins zu Teschen. Der Vorschlag hierzu stehet bey dem General - Commando in Mahren und Schlesien. Die Widmung ist für drey Witwen solcher Soldaten des k. k. Inf.-Reg. Nr. 56, welche in den Feldzügen der Jahre i8i3 oder i8i4 todt geblieben sind. In Ermanglung deren werden die gesammten Capi- tals-Zinsen an Soldaten - Waisen dieses Regiments jährlich, bis sie das Normal-Alter erreichen, zu widmen scyn. Stiftung eines Vereins zu Wien. Unter der Leitung des k. k. Holkriegsrathes. Der Zweck derselben ist, zehn vorzüglich tapfere Krieger der österreichischen Armee vom Unterofficier abwärts, welche sich im Feldzuge des Jahres i8i3 besonders verdient gemacht haben, mit einer Pension jährlicher ioo fl. lebenslänglich so zu bcthcilen, dafs nach dem Ableben eines der Betheiitcn dessen Pension den übrigen Ucbcrlebcnden zufalle, bis der Letzte gesammte Zinsen dcsStiftungs- Capitals auf seine Lebenstage allein zu geniefsen habe ; nach dessen Tode die Hälfte der Zinsen zu Reyträgen für verdiente Invaliden . von wenigstens täglichen 6 kr. pr. Kopf zu verwenden , die andere Hälfte aber wieder zu Capital zu bringen wäre, um künftig, wenn ' ein dem letztern ähnlicher Krieg ausbrcchcn sollte, eine gleiche Stiftung begründen zu können. Stiftung des Vicciriats zu Krumau in Böhmen. Das Benennungsrecht besitzen nach dem Ableben des Feldmarschalls und HKR- Präsidenten , Carl Fürsten zu Schwarzenberg , dessen männliche Nachkommen. Die Widmung ist für einen aus dem Krumaucr Kreise gebürtigen gc- ^ meinen Invaliden aus den Feldzügen der Jahre i8l3 oder i8i4i und g in Ermanglung eines solchen für einen andern Invaliden, mit einer jährlichen Zulage.