Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1824)

CAVALLERIE

Stiftungen. 453 Stiftung des Jacob v. Schellenburg. Verwaltet durch den Hofkriegsratli. Die Widmung ist für sechs dürftige aus Krain , in deren Ermanglung auch aus anderen Provinzen gebürtige Witwen von k. k. Officieren, jede mit jährlichen 80 fl. W* W. Stiftung des Joseph Seunig. Das Benennungsrecht hat der jeweilige Oberbeamte des Gutes des Stifters, genannt Strobelhof in Inner-Oesterreich. Die Widmung ist für einen Invaliden mit monathlich 1 fl. W. W­Stiftung des Ferdinand Freyherrn v. Thavonat. Die Ernennung hierzu ist dem k. k. General - Commando in Oesterreich ob und unter der Enns überlassen. Die Capitals-Zinsen erhalten 25q Invaliden. Stiftung eines unbehannt seyn Wollenden. Sie wird von Joseph Bauer, Edlen von Fridau, Inhaber der Herrschaft Gutenhag und Fridau im Marburger Kreise, und von dessen Nachkommen, dann aber von dem jeweiligen Besitzer der Herrschaft Fridau verwaltet. Sie ist für neun Invaliden im Invalidenhause zuPettau, welche jedes Jahr am Geburtsfesie Sr. Majestät des Kaisers Franz I. zu bclheilcn sind. Stiftung eines Ungenannten, für einen im Kriege verstümmelten Invaliden des Infanterie- Regiments Nr. 60 (jetzt Ignaz Gyulay). Die Auswahl und Betheilung steht diesem Regimento zu. Stiftung eines Ungenannten. Diese besteht in drey Spercentigcn Staatsschuldverschreibungen, jede zu 100 fl. Conventions-Münze, und ist für das Erzichungshaus der Knaben von dem Infanterie-Regimcnte Nr. 57 auf ewige Zeiten mit der Bestimmung gewidmet, dafs die abfallenden Zinsen jährlich an die zwey der würdigsten Zöglinge dieses Erziehungshauses vcrlheilet werden sollen.

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