Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

II. Istorie

280 EMIL DOMUTA 12 ,em heilsamen Zwecke sich zu verschaffen, aus diesem Selbsterhaltung­striebe haben sich die romanische Intelligenz und das Volk Komitates Maramoros als strengverpflichtet erachtet zur Bildung des se verwahr­losten romanischen Volkes eine Schullehrerbildungsanstalt und sin A- lumnat zu Maramoros Szigeth als am Mittelpunkte der romanischen Be­völkerung zu stiiften. Diese Anstalt ist für meine Diocese unumgänglich nothwendig, ja in Bezug auf die Präparander ist sie eine Lebensfrage für dieselben geworden- Die Aufsicht und Leitung dieser Anstalt kommt selbstverständlich nur diesem bischöfliches Ordinariate bezieungsweise dem romänischen bischöflichen Vikär zu; — dagegn will aber das Mun­­katscher Ordinariat den Besuch der romänischen Kirche zu Maramoros Szigeth den Lehrerbildungskandidaten dieser Anstalt nicht gestatten, unter dem Vorwände, dass in der Diocese Szamosujvár andere von den in das seinigen verschtfedene Kirchengebrauche stattfinden, wodurch die Ruthenischen Kirchengebräuche beeinträchtiget würden! Ich behalte miin aber vor, auf diese an Eine hohe königliche Statt­halterei in Ofen unterbreitete Eingabe des hochwürdigen Munkatscher Ordinariats meine eingehende Antwort an seiner Stelle abzugeben. 8) Die Kirchliche Verwaltung der im Komitate Maramoros gelege­nen rutheniseben Pfarren ist für das Munkatscher Ordinariat durch Er­richtung der Szamosujvárer Diocese nur erleichtert worden, weil dessen Fürsorge jetzt auf wenigere Pfarren sich beschränkt als früier, wogegen das Szamosujvárer Ordinariat für 639 Pfarren zu sorgen hat. 9) Die Aufrechthaltung des romänischen Vikariats zu Maramoros Szigeth ist sogar zur Beruhigung der a nicht erfolgten Einverleibung des­selben in die Diocese Szamosujvár is höchsten Grade erbitterten Gemüt­­her der ganzen romänischen Bevölkerung des Maramoroscher Komitates welche über 60.000 Seelen ausmacht noch auch aus dem Grunde ent­fremdet weil; 10) Das Vikarialhaus zu Maramoros Szigeth durch die Romänen nur für das romanische Vikariat errichtet worden ist. Aus alledem erhalt zur Genüge; dass die griechisch katholische Pfarre in der k.k. Kameral­stadt-Maramoros Szigeth durch ihre tipografische Lage in der Mitte der romänischen Bevölkerung durch die Mehrzahl ihrer Einwohner ro­manischer Zunge durch ihren typus, durch Errichtung ihrer Kirchen­bauten, durch Gebrauch der Sprache beim Gottesdienste und in Kan­­zelvorträgen durct, den bestimmt ausgesprochenen Verwahrung der- Geaminde gegen ruthenische Pfarrer durch den Schulbesuch der zahl­reichen romänischen Jugend, durch die politische Komitatseintheilung Im Jahre 1850 durch die Erwartungen des ganzen romänischen Volkes und durch Gründung der Lehrerbildungs und Erziehungsanstalt, dem ausdrücklichen Wunsche der Mehrheit des Volkes gemäss in die Sza­mosujvárer Diocese einzuverleiben sei Ferner ebenfalls ist es erwiesen; dass das romanische Vikariat im Maramoros Sziget ausdrücklich für

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