Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

II. Istorie

UN MEMORIU INEDIT DIN 1862 281 13 idle romänischen Pfarren des Komitats Maramoros gegründet wi­de, dass das Vikariat von der Pfarre Maramoros Szigeth unzertrennlich sei, dass das Vikariat wegen zu grossen Entfernung der romänischen Pfarren vom romänischen Bischofsitze als Eingenthum der Szamosujvá­­rer Diocese bei dieser zu verheileben habe, umsomehr weil es in Mitte romänischer Pfarren liegt, dass die Rathenen im Komitate Maramoros andete für etwaigen Vikarialsitz taugliche Städte wie Huszt und Té­­csö besitzen; die Romänen aber keine, dass die romanische dem Beispiele anderer Nationen folgend die Nothwendigkeit ihrer Bildung und fol­glich vor allem der Errichtung einer Schullehrerbildungs Anstalt nur zu lebhaft und schmerzlich empfindet, eine solche Anstalt kann aber nur in der Stadt Maramoros Szigeth errichtet werden dies beweist un­widerleglich die grossmüthige kaiserliche Schenkung eines Grandes eben nur zu diesem heiligen Zwecke. Euer Majestät! ich bin als Bischof, vor Gott und vor Euer Majes­tät im Bewusstsein meines schweren Imtes verpflichtet das wohl der Kirche und des Thrines, das Gedeihen des Staates zu fördern. Darum getraue ich mich mit inneren bitteren Gefühle des Schmerzens und mit Betrübnis zu klagen, das den Allerhöchsten Absichten Euer Majestät noch immer nicht entsprechen und die Ausscheidung der griechisch katholische Pfarre Maramoros Szigeth aus der Munkatscher Diocese immer noch nicht erfolgt worden sei! Obgleich Euer Majestät zu be­fehlen geruth haben, das es die Mehrheit der Pfarrgemeinde zu ent­scheiden und sich frei zu erklären habe, in welche Diocese sie sich einzuverleiben wünsche, worein das Munkatscher Ordinariat auch schrif­tlich einwilligte. Aber die Seelenkonskription zu Maramoros Szigeth wurde im Jahre 1851 durch eine interessirte Commission betrieben, es wurden allerlei Mittel angewendet um die Minorität der Romänen zu erzwingen, darum sind viele Romänen von Geburt in die Liste als Rut­­henen eingetragen, worüber sie sich später bitter beschwerten und die­sen unerhörten Vorgang aufdeckten- So hat der Vikar Peter Anderko in seinem amtlichen Berichte vom 10-ten Oktober 1851 Zahl 240 an den Grosswardeiner Griechlich-katholichen Bischof nachgewiesen: das jar­­zufolge von ihm selbst vorgenommenen Conscription 117 romänische und 60 ruthenische Familien in der griechisch-katholische Pfarre Ma­ramoros Szigeth gefunden hat. Ich getraue mich vor Euer Majestät zu klagen, dass das meiner Diocese rechtlich gebührende romänische Foranvikariat zu Moramoros Szigeth seiner Bestimmung entfremdet und auch eine beyspiellose Weise gegen ganz klar bestimmte Königliche Dekrete dem romänischen Volke des Maramoroscher Komitats vorenthalten wird. Nach 'persönlichen Anschlung bei Gelegenheit der vir zwei Jahren vorgenommenen ka­nonischen Visitation meiner Pfarren im Komitate Maramorosch ersah ich die unumgängliche Nothwendigkeit den Michael Pavel, Pfarrer

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