Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

II. Istorie

278 EMIL DOMUTA 10 der Pfarrer und Vikäre romanischer Zunge Basil Pop und Peter Ander­­ko die erwähnten Pfarrbauten errichtet worden; 6) Die Pfarrgemeinde Maramoros Szigeth betrachtet sich selbst als eine romänische welil sie um Abstellung der ruthenischer Kanzelvor­­fräge im Jahre 1835 beim Munkatscher Ordinariat bittlich eingeschritten hat, das wegen verfügte des leztere; das nur den dritten Sonntag ruthe­­nische gepredigt werde; — wegen der viel örters gehaltenen romänischen Predigten hat aber des Volk mir eine Beschwerde geführt: sicherlich aus dem Grunde weil der grösste Theil der Gemeinde die romänische Spra­che spricht; 7) Maramoros Szigeth ist die einzige Stadt wo die Romanen das Maramoroser Komitats Schulen und Bildungsinstitute errichten können,, sie ist der elleinige Ort welcher der romanischer Jugend den Schulbe­such möglich macht-Dies beweist die gegenwärtige Schülerzehl des Maramoros Szigether Gymnasiums und der Normal Schulen, wo sehr viele Romanen studie­ren; 8) Maramoros Szigeth wurde immer auch von Seite der hohen k.k. Regienrung als eine mitten unter den Romänen befindliche Stadt betra­chtet, weil keraft hoher k.k. Regiersngsverordnung vom Jahre 1850 der Komitat Maramoros ist in zwei Theile, einen obern nämlich ro­ünischen dessen Haupstadt Maramoros Szigeth war, und einen untern nähmlich ruthenischen mit der Haupstadt Huszt, getheilt; 9) Die Romänen des Komitats Maramoros sind in ihren von jeher gehegten Erwartungen — das sie unter kirchlicher Fürsorge eines Bisch o's ihrer Zunge stehen werden — mit Errichtung des Szamosujvärer Bis­thums nicht hfc friediget worden weil ihnen der alleinige Verbindungs­punkt Maramoros Szfgeth entrissen worden ist, somit sind sie mit Errich­tung des Szamosujvär Bisthums im Nachtheile, weil früher Maramoros Sziget eine romänische Pfarre war seither aber zur ruthenischen ge­macht wurde; 10) Die Pfarre Maramoros Szigeth ist für die Romänen des Maramo­­roscher Komitats eine Lebensfrage in religiöser, moralischer und intel­­lectueller Beziehung, dies beweist die Gnade, womit Euer Majestät in der Stadt Maramoros Szigeth einen werthvollen Kameral samtt darauf befindlichen Gebäuden zum Zwecke der Errichtung einer Lehrerbildungs- Anstalt verbunden mit einem Alumnate den Romänen des Maromoros­­cher Komitats huldreichst zu schenken geruht haben. Die hiefür ewig dankbaren Romänen können der Wohlthaten dieser kaiserlichen Gnade nicht theilhaftig werden wenn der Sitz ihrer Lehrer­bildungsanstalt die Pfarre Maramoros Szigeth unter Jurisdiktion des ru­thenischen nämlich Munkatscher Bischofs steht-Alle diese Gründe beweisen nuch die unsbweisliche Nothwendig­­keit der Aufrechthaltung des romanischen bischöflichen Foranvikariats zu Maramoros Szigeth wie es aus den ömtlichen Berichten das über

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