Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 1. (1965)

Etnografie

92 ST. MOLNÁR, 30 DAS DRESCHEN MIT DEM DRESCHFLEGEN IM NIKOTAL Raion Odorhei, Reg. Aut. Magh. Mure§ (Zusammenfassung) Bei den Bewohnern des Nikotales war der Handdrusch bis ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die allgemein übliche Art des Dreschens. Die erste Dreschmaschine mit Handantrieb wurde im Jahre 1904 in die Gegend eingeführt und bald darauf die Dreschmaschine mit Antrieb durch Pferdegöpel (Tafel XVII). Das Dreschen der Halmfrüchte gliedert sich in folgende 3 Hauptpha­sen (Abschnitte): A) Vorbereitung des Drusches B) der Drusch selbst C) die Reinigung der ausgedroschenen Körner. Innerhalb der einzelnen Abschnitte können wir die verschiedenen Arbeitsmethoden — Verfahren und Phasen verfolgen. Im Freien wurde nicht gedroschen. A) Zur Vorbereitung gehört ausser der Instandsetzung der Gerät­schaften (Tafel XVIII), das Ebnen der Tenne durch Stampfen des Bo­dens und das mehrmalige Glätten. B) Der Drusch selbst gliedert sich in 3 Arbeitsabschnitte: I. Die Vorbereitung II. Der Drusch III. Die Reinigung der ausgedroschenen Körner von Spreu und Stroh. In 1. Abschnitt wird das ,,Beet“ auf der Tenne hergerichtet. Der 2. Abschnitt umfasst den Drusch (ausgeführt von 1, 2 oder 3 Personen), das Auflockern der Garben, das Umwenden derselben, den zweiten Drusch, eventuell Kopfhiebe auf die aufgestellten Garben, und das Streuen des Strohes.

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