Náday Károly–Sáfrán Györgyi: Történeti kutatások Kufsteinban. Czuczor Gergely rabsága (A MTAK közleményei 14. Budapest, 1984

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138 Kelemen erinnert, auf der im Jahre 1967 abgehaltenen sprachwissenschaftlichen Konferenz. (Siehe: Tanulmányok a magyar és finnugor nyelvtudomány köréből, 1970: Nach Frau Emilia Urhegyi hat der im Jahre 1977 verstorbene Ordensbruder Josef Danczi Villebald sich auch mit dem Lebenswerk Czuczors befasst (Siehe, Magyar Nyelv, 1978. 506.). Gergely Czuczor ist in Andód, Komitat Neutra am 17.Dezember 1800 in einer wohlhabenden Bauernfamilie geboren. Sein Vater war János Czuczor, seine Mutter Anna Szabó. Dem Sohn gaben sie den Namen István, den Namen Gergely bekam er als Ordensbruder. Seine Kinderjahre verbrachte er in Érsekújvár (Neuháusel), die Mittelschulen absolvierte er in Nyitra (Neutrau) und in Esztergom (Gran), In seinem 17. Lebensjahr trat er mit seinem Vetter und Freund Ányos Jedlik, mit dem spáter berühmten Physiker, in den Orden der Benediktiner in Pannonhalma ein. Czuczor hal seine philosophischen und theologischen Studien in Pest absolviert. In Gyor (Raab) begann er seine Laufbahn als Professor. Da begann er mit Fe­renc Toldy (1805-1875) zu korrespondieren, der sein bester Freund und tüchtigster Helfer geworden ist. Am Anfang hat er ihn als "Herr Wissenschaftlicher Rezensent" angesprochen, aber bald habén sie sich geduzt. Seine Briefe sind im schrifstelleri­schen Nachlass von Ferenc Toldy in der Handschriftensammlung der Bibliothek.Ung. Wissensch. Akad., Archiv noch vorhanden (M. Ír. Lev.4-r, 61/f.) Am 27. September 1827 reiste Czuczor mit der Hoffhung nach Pest, dass er Toldy — der um seine Dichtungen bat — auch persönlich kennenlernt. Damals traf er Vörösmarty und gemeinsam besuchten sie Károly Kisfaludy. Er schrieb an Tol­dy: "Ich habe zwar Dir versprochen, dass ich am selben Tag abends zu Vörösmarty gehe, wie Du gesagt hast, dass Du auch dort sein wirst; ich bin hingegangen, aber ich habe nicht das Gliick gehabt Dich zu treffen". So hatte er in seinem nachsten Brief vom 1. November alles zusammengefasst, was er persönlich nicht sagen konnte: "Mit Deinen lieben Briefen hast Du mich am Anfang meiner Laufbahn zur Fortsetzung ermuntert; für all-dies sage ich Dir meinen heissen Dank, wozu mich meines Herzens Freude und Pflicht bewegt;" lm náchsten Jahr hat schon die Warme der persönlichen Bekanntschaft die Anrede diktiert: "Geliebter" oder "Lieber Freund." Ferenc Toldy hat auch auf Czuczors weiteren Lebenslauf entscheidend einge­wirkt. Da sich der Dichter auch mit sprachwissenschaftlichen Fragen befasste, wurde er zu Anerkennung für seine sprachwissenschaftlichen Forschungen im Jahre 1831 als Korrespondierender und 1836 zum ordentlichen Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, damals "Ungarischen Wissenschaftliche Gesell­schaft" dessen "Geheimschreiber" Ferenc Toldy war — gewáhlt. Czuczor konnte auch Ferenc Toldy dafür danken, dass er ihn von Komárom (Komárno), wo er als Professor wirkte, im Jahre 1835 an die Akademie als Schriftführer-Stellvertreter und als Arhivar einlud. So konnte Czuczor nach Pest übersiedeln. Nach zwei Jahren — auf behördlichen Druck wurde er nach Pannonhalma zurückgerufen. Im Jahre 1845 konnte er wieder nach Pest zurückkehren als die Ungarische Akademie der Wissenschaften ihn und János Fogarasi mit den Arbeiten des Ungarischen Sprachwörterbuches betraute. Die Geschehnisse von Marz 1848 inspirierten Gergely Czuczor — der schon Gegner der Dynastie war — zu seinem Gedicht "Riadó" (Alarm). (Den vollen Text siehe in Schrift No. 1.).

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