Náday Károly–Sáfrán Györgyi: Történeti kutatások Kufsteinban. Czuczor Gergely rabsága (A MTAK közleményei 14. Budapest, 1984

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139 Wir brauchen keine Gewaltherrscher! Auf zum Kampf Ungarn, Der gegen uns feindselig ist, soll qualvoll sterben, Der für uns Fesseln und Joch aufbürden will, Dem werden wir in seine schwarzgelbe Seele einen Dolch hineinschlagen. Und nach jeder Strophe wiederkehrende Aufruf: "Wir waren ein freies Volk und wir sollen es bleiben." Dezső Tóth schrieb Uber Riadó (Alarm): "Neben den Kampfliedern von Petőfi, aber diesen vorangegangen, ist es ein im ganzen Freiheitskampf der scharfste, offenherzigste und drohendeste Kampflied, nicht nur Aufruf zum Kampf, sondern auch politisch, erinnert es an den plebejisch gereizten Petőfi, auch ein Angriff gegen den Gewaltherrscher, der überholt aber eher den liberalen Revolution vor­ausging mit der, in den Unabhangigkeitskámpfen bezeugten prinzipiellen Beharr­lichkeit. Selbst Bajza, der Redakteur der 'Kossuth Hírlapja', fand es zu gewagt zu sein und dauernd verschob er es zu veröffenlichen, nur auf Drangen von Czuczor erschien das Gedicht am 21. Dezember 1848... als Windischgratz der Hauptstadt naher kam." (Irodalomtörténeti Közlemények, 1960. Seite 649.). Als die kaiserlichen Truppén in Pest einzogen, wurde Czuczor am 18.Jánner 1849 gefangengenommen. Zu dieser Zeit konnte er seinen Vers "Vor dem Gerichts­hof" geschrieben habén: Dass ich meine Heimat nicht lieben soll, Den Usurpator nicht verachte, Dazu kann die Macht mich nicht zwingen! Er kann mich erschiessen, enthaupten, Auf den Galgen aufhángen, Er ist máchtiger, soll es tun! Am 29. Janner 1849 wurde er mit Kriegsgerichts-Urteil "zu 6 jáhrigem Fest­ungsarrest in Eisen" verurteilt. Die Stationen seines Kreuzweges kennen wir aus den Briefen, die er an Ferenc Toldy schrieb und aus den Dokumenten, die durch Károly Náday ausgeforscht wur­den. Eszter V.Waldapfel hat sechs Briefe, die an Toldy gerichtet waren veröffent­licht: in der " Forradalom és szabadságharc levelestára "(Briefarchiv der Revolution und des Freiheitskampfes) betitelten Sammlung III.Band.Bpest 1955); ebenso hat sie das Gnadengesuch vom 3. Feber 1849 von Grafen Josef Teleki, konzipiert von Ferenc Toldy und den Brief von Toldy an den Abt von Pannonhalma, Mihály Rimely erschienen lassen. Die ganze Malerie erscheint zum ersten Mai in unserer Aus­gabe. Nach der Verhaftung wurde Czuczor im Franziskaner Kloster in Pest, dann im "Neugebáude" und zuletzt in Buda gefangengehalten. Gráf Josep Teleki hat mit seinem Gnadengesuch im Namen der Akademie und der ungarischen Wissenschaft bei Herzog Windischgratz zu vermitteln versucht. Fe­renc Toldy versuchte, den Abt von Pannonhalma zu drangen, dass er die Ver­mittler-Rolle übernehme.

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