Bükyné Horváth Mária: Az Akadémiai Könyvtár kurrens külföldi periodikum állománya az 1970-es években (A MTAK közleményei 3. Budapest, 1977)
Zusammenfassung in deutscher Sprache
ZUSAMMENFASSUNG Die Periodika der Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in den 70er Jahren, im Dienste der wissenschaftlichen Information der Forscher Die Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (im weiteren: Bibl.d.UAW) kann als Aufbewahrungsort der grö3ten humanwissenschaftlichen Zeitschriftensammlung in Ungarn betrachtet werden. Diese Sammlung zahlte Ende 1972 insgesamt 4695 kurrente auslándische Periodika. Das Anwachsen des Materials schafft der Bibliothek infolge des Raummangels ein stets wiederkehrendes Problem. Es stellt sich daher die Notwendigkeit die Struktur der einlaufenden Periodika — unter Berücksichtigung der diesbezüglichen internationalen bibliothekswissenschaftlichen Fachliteratur (s.Abschnitt I, S. 5.) — sowohl quantitativ, als auch qualitativ von Zeit zu Zeit einer Analyse zu unterziehen. Schon 1966 hat Verfasserin eine Strukturanalyse der genannten Zeitschriftensammlung vorgenommen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden in ihrer Arbeit: "Az Akadémiai Könyvtár kurrens külföldi periodikumai" (Bestand der kurrenten auslándischen Periodika der Bibl.d. UAW) im Jahre 1968 auch veröffentlicht. Die Aufmessung erstreckte sich auf den damaligen Bestand mit insgesamt 5754 verschiedenen auslándischen Periodika (vgl. Einleitung, S. 3-4). Die Struktur der obengenannten Sammlung veránderte sich jedoch im Laufe der Jahre seit der ersten Bestandsanalyse in bedeutendem Ma3e. In den Jahren 1968-1969 fand eine Revision des damaligen Bestandes statt und 1257 kurrente auslandische Zeitschriften wurden storniert (vgl. Abschnitt II, S. 11.). Zur selben Zeit und in den nachherfolgenden Jahren wurden aber auch neue Zeitschriften abonniert: aus diesen zwei Tendenzen geht klar hervor, weshalb Verfasserin sich jetzt zu einer neueren Bestandsanalyse der Periodikasammlung der UAW entschieden hat. Nach theoretisch-historischen Auslegungen beginnt Verfasserin die Analyse des Periodikabestandes mit quantitativ-statistischen Vergleichen (vgl. Abschnitt IIl/l. S. 15.), durch die sie die Frage behandelt: wieviele kurrente auslandische Periodika die anderen auslándischen bzw. inlándischen Bibliotheken mit áhnlichem Profil besitzen. Anlá31ich der Bestandsanalyse im engeren Sinne (vgl. Abschnitt III/2.S. 17.) gibt Verfasserin solche statistische Grundangaben bekannt, wie z.B. die Gesamtzahl alle r (kurrenter und nichtkurrenter ungarischer bzw. auslándischer) Periodika, die Ende 1973 in der Bibl.d.UAW vorzufinden waren. Es wird eine sich auf 55 Fachgebiete einlassende thematische Analyse der kurrenten auslándischen Periodika gegeben, woraus hervorgeht, da3 das Verháltnis der humanwissenschaftlichen Periodika zu den nichthumanwissenschaftlichen in der Gesamtzahl der kurrenten auslándischen Periodika 66,26: 33,74 war (vgl. Abschnitt Rí/2, Punkt a,b; S. 18., 20.). Verfasserin stellte einen Vergleich zwischen dem Bestand der Bibl.d.UAW und dem der Bibliotheken der einzelnen akademischen Forschungsinstitute an. Es gibt 1626 Zeitschriften, die in keiner Fachbibliothek der ungarischen wissenschaftlichen Institute, sondern nur in der Bibliothek der UAW vorzufinden sind. Auch die sprachliche Verteilung der Periodika der Bibl.d.UAW wird von Verfasserin statistisch ausgewertet (Abschnitt m/2,Punkt e, S. 36.). Sie verweist darauf, da3 die Bibliotheken derjenigen Lander, deren Sprache als Weltsprache bekannt ist, die Forschungsansprüche öfters durch die in ihrer eigenen Sprache erscheinenden Informationen, alsó durch einen sprachlich einheitlichen, "eindimensionalen" Periodikabestand befriedigen, im Gegensatz zu einem solchen Land, wie Ungarn, wo diese Ansprüche nur durch Herbeischaffung einer ganzen Menge von fremdsprachigen Zeitschriften gesichert werden können. Die Bibl.d.UAW bezieht zur Zeit verschiedene Zeitschriften in 51 Sprachen.