Bükyné Horváth Mária: Az Akadémiai Könyvtár kurrens külföldi periodikum állománya az 1970-es években (A MTAK közleményei 3. Budapest, 1977)

Zusammenfassung in deutscher Sprache

78 In ihrer jetzigen Analyse, die den Stand vom Ende des Jahres 1972 widerspiegelt, untersucht Verfasserin das Material von mehreren Gesichtspunkten, ais in ihrer vorherigen Analyse vom Jahre 1966. Neue statistische Angaben und Tabellen ermöglichen der Problematik dieser Sammlung viel naher zu treten. Die durch Verfasserin unternommene eigenartige Methode der Analyse kann natürlieh nicht verwirklicht werden, ohne eine prazise Determinierung der Rolle, die der Bibl.d.UAW in der gesamten Wissenschaftsstruktur Ungarns zugeschrieben wird. Die obige Rolle genau zu determinieren ist jedoch nicht so einfach: einerseits wird sie betreffs des Sammelgebietes von staatlich-bibliothekarischen Vorschriften und Prinzipien festgelegt, andrerseits zeigt sich im Bestand durch die spontán auftretenden Bedürfnisse der Tauschtatigkeit stets ein "Mechanismus" zur "Selbstprofilierung". Eine prüzise Auslegung dieser Situation ist unentbehrlich fiir die De­terminierung der Rolle der Bibl.d.UAW in der gesamten Wissenschaftsstruktur Ungarns. Um einige Vergleichsangaben diesbezüglich gewinnen zu können, untersuchte Verfasserin die Be­standsstruktur der Periodikasammlungen von Bibliotheken bestimmter auslándischer Akademien. Aufallend ist z.B. — was aus dem Vergleich der Zeitschriftensammlung der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften der DDR und der der Bibl.d.UAW erhellt, — da3 70% der Titel im Katalog der genannten Bibliothek der DDR (insgesamt 2080 Periodika) auch im Bestand der Bibl.d.UAW vorzufinden ist (vgl.Abschnitt m/2, Punkt g, S. 52.). Diese Tatsache macht uns darauf aufmerksam, da3 das Abonnieren und der Tausch von Periodika in den Volksdemokratien viele ühnliche, zuweilen identische Züge bzw. Möglichkeiten in der Materialbeschaffung aufweisen. Im letzten Punkt (Punkt i) des Abschnittes III/2 (S. 60.) der Abhandlung versuchte Verfasserin den wissenschaftlichen Wert durch eine auf die sog. Zitatenzahlung basierende Methodik möglichst exakt zu erfassen. Verfasserin hat dementsprechend eine eigene Methodik ausgearbeitet, um den "wissenschaftlichen Wert" der Periodika determinieren zu können: sie hat die wissenschaftliche Produktion — wie es sich in den Veröffentlichungen (Bücher, akademi­sche Diplomarbeiten, Abhandlungen in Periodika) der UAW widerspiegelt — in Augensehein genommen und die in diesen belegten Zitate und bibliographischen Hinweise prazis registriert. Innerhalb der Gesamtzahl dieser registrierten Daten wird von Verfasserin der Prozentsatz der Zitate aus solchen Zeitschriften, die in der Sammlung der Bibl.d.UAW vorhanden sind, deter­miniert. Dies gilt auch für die Hinweise auf die betreffenden Zeitschriften. Der auf diese Weise erhaltene Prozentsatz könnte — ihres Erachtens nach — mit bestimmten Beschránkungen als Me3wert betrachtet werden, der darauf hinweist, in welchem Ma3e die humanwissenschaft­lichen Ergebnisse auf der Basis des in den Periodika der Bibl.d.UAW befindlichen Informati­onsmaterials erreicht werden können. Es wurde nachgewiesen, da3 die Zitate und Hinweise der Schriften ungarischer Wissenschaftler auf dem Gebiet der Humanwissenschaften 69,1 prozentig aus der Periodikasammlung der Bibl.d.UAW stammen oder sich auf solche beziehen (S. 62. ). Einanderer, wissenschaftssoziologischer Me3wert wurde dadurch gewonnen, da3 Verfasserin den Prozentsatz der Zitate aus auslandischen Periodika-bzw. der Himweise auf solche — in den Schriften ungarischen Wissenschaftler dem Prozentsatz der Zitate aus inlandi­schen Periodika-bzw. der Hinweise auf solche — gegenübergestellt hatte. Dieser Prozentsatz steht schon mit dem Bestand der Periodika der Bibi. d.UAW nicht in unmittelbarer Verbin­dung. Mit diesem Me3wert glaubt jedoch Verfasserin einen Me3wert gewinnen zu können, der den jeweiligen Bedarf (nach den verschiedenen Fachgebieten) für auslandische Periodika mathe­matisch-statistisch darsteüt. Aus den sogewonnenen Ergebnissen kann es angenommen werden, da3 das Interessenniveau für auslándische Periodika, alsó für auslandische Fachliteratur über den Durchschnitt anderer europüischer L'ánder steht. Daraus folgt, da3 die Sammlung der kurrenten ausl&ndischen Periodika in Ungarn — und vielleicht auch in anderen liindern von 'áhnlicher Wissenschafts-bzw. Fachsprachenbedarfsstruktur — von einer noch nicht genügend betonten Bedeutung ist.

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