H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Függelék

84 das Glft einstweilen zu secretiren, um dasselbe gelegenheltlich dem Patleriten in heilsamer Arzneldosls beizubrlngen. ­Dass ich nlcht vergesse! Der Vers: "Bildsam ándre der Mensch selbst die bestlmmte Gestalt" in der Metumorphose der Pflanzen 2®^ war unlángst Gegenstand der Diskussion; sage mir doch, wie du lhn verstehst. Virchoff's208 Erklárung kann ich nicht acceptlren. Mlch wundert es wirklich, dass ich der dreibandigen Betise bisher noch nicht den Garaus gemacht d.h. ihn noch nicht zum Penster hlnausgeworfen habe. Macht es einem doch immer, wenn man ihn consultirt den Eln­druck, als hátte man zu seiner Ananas elne achlechte Mehl­suppe genossenj dazu kommt, dass man liber Alles, was mah weiss, nie aber liber das, was man nlcht welss Aufschluss ér­ti ált. Er muss ein richtlger Sachse sein, wenigstens erlnnerte er mlch gar so oft an den bledern Dresdner, der dem Fremden auf seine Nachfrage mit wlchtigthuender Freundlichkelt er­wledert: Ja mein lieber Herr, das will ich Ihnen mai sagen.das weiss ich nicht. Hat dir Aurél von der PSrla-Trilogie ge­schrieben? Sein gllickllches Gedáchtnlss (l) hat ihm bei Benfey 209 richtig finden lassen, was ich schon selt Jahren zu erfahren wiinschte. Freilich nlcht Alles, aber die Hauptsache, den schla­genden Nachweis der Quellen. Welche vermittelnde Göttln ge­meint sei, bleibt lm Dunkeln gehlillt. Der sonderbare Zug einer wie ich denke mlttelalterllchen Beimischung, ich meine das nlcht erstarrende Blut der unschuldig Gemordeten sollte doch auch Benfey nicht entgangen sein. Vlrchoff muthe ich selbstverstándllch so etwas gar nlcht zu. Weil ich schon lm Fragen bln, wle er­klárst du den Vers: "Und was Andere tödtllch kennen, Das alléin, das vermehrt uns." Ich denke es werde einmal ein rechter Talmudlst vlelleicht aus dem Stamme der Bernays 2^-® mit einem elnschneldenden Commen­tar dunkler Schriftstellen des neuesten Testamentes hervortreten. Da wollen wir dann pránumeriren. Dass Ranke's Geschichte der Pabste ( l) vorgelesen wird, wirst Du wohl schon wlssen. Meine römischen Tage machen den Wunsch nach Erneuerung der altén Bekanntschaft in mir rege. Wenn man so auf Tritt und Schritt den Spuren ihres Er­delebens begegnet, so nehmen die Gestalten dleser Heiligen Vá­ter einen Zug von Familiaritat in sich auf, der sie uns alle ohne Ausnahme interessant machtj die Grossen unter ihnen jedoch fordern dann in noch lntensiverer W.eise unsere Forschbegierde heraus. Zwel Eigenschaften des Hlstorikers sind es, die ich In Ranke bewundere: den höheren Gesichtspunkt, von dem aus er alle Einzelerscheinungen des staatlichen Lebens betrachtend dei allgemeinen Zug klar legt, der sie mit einander verbindet, wo­durch das Geschehene als einer innern Nothwendigkelt folgend gleichsam den Ausdruck von Naturgesetzen wiederglbt; und dann die Objectivitat die bel ihm belnahe bis zur Grenze der erlaub­ten Kálte sich stelgert. Nur ein Protestant kann mit solcher Más-

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