H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Jegyzetek

133 AUREL STEINS JUGENDJAHRE. NACH DER KORRESPONDENZ VON IGNAZ HIRSCHLER UND ERNST STEIN. 1866-1891 "Wie der Morgen den Tag, So zeigt die Kindheit den Mann" ­schreibt Milton. Im Geiste dér vorangestellten, also Motto des Buches angeführten Worte überblickt die Verfasserin den Lebensweg des jungen Aurel Steins, bis zu dem Zeitpunkt seiner grossen Expeditionen in das Innere Asiens. Zur Grundlage der diesbezüglichen Forschungen diente zunächst der Familienbriefwechsel, den Aurel Stein 1921 der Ungarischen Akademie der Wissenschaften überlassen hatte. In diesem sind vorwie­gend die Briefe von Ernst Stein, dem älteren Bruder enthalten, die ei an den namhaften ungarischen Ophtalmologen Ignaz Hirschler, seinen Onkel mütterlicherseits gerichtet hat. Ignaz Hirschler, korr. Mitglied der Ung. Akad. d. Wiss., war das eigentliche Oberhaupt der Familie Stein, und übte, - wie das auch aus den vorliegenden Briefen hervorgeht, - einen tiefen und günstigen Einfluss auf die Entwicklung Aurel Steins aus. Der Vater des Gelehrten kämpfte zur Zeit der Geburt seines jün­geren Sohnes Aurels mit finanziellen Schwierigkeiten. So nahm der op­ferbereite andere Bruder, Ernst Stein die Pflichten und Sorgen des Va­ters auf sich, doch stand ihm in edlen der obengenannte Onkel, der in den Briefen "Pater familias" genannt wird, stets mit Rat und Tat bei. Den Hauptgegenstand ihres Briefwechsels bildete aber nicht dieses The­ma; im Mittelpunkt ihres gemeinsamen Interesses stand von je her die Besprechung der gelesenen literarischen Werke, - zunächst die von Goethe, deren feine Analyse und kennerische Besprechung in den Au­gen des jungen Aurel Steins so wertvoll erschienen, dass er diese mit dem Zwecke der durch die Elischersche Stiftung der Ung. Akad. d. Wiss. vermachten Goethe-Sammlung überliess, damit sie gut aufbewahrt werden. (Die Goethe-Sammlung der Ung. Akad. d. Wiss. erlitt während des n. Weltkrieges beträchtliche Schäden, ihre Handschriften sind jedoch auf uns restlos erhalten geblieben, demnach enthält sie nach Weimar die meisten Goethe-Manuskripte, selbst als Unikum geltende Goethe­Por-

Next

/
Oldalképek
Tartalom