Haim Genizi - Yehuda Friedländer - Frojimovics Kinga (szerk.): Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi válogatott beszédei - Magyar Zsidó Levéltári Füzetek 6. (Budapest, 2005)

Válogatás Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi beszédeiből A millenáris ünnepség alkalmából elmondott beszéd (1896. május 10.)

VÁLOGATOTT BESZÉDEI ולא היה םש אל ׳יה לאגנ - wäre er dort gewesen, er wäre nicht erlöst worden. Auf den קוספ (Vers): ושעיו לכ ינב לארשי רשאכ הרצ ׳ה תא הזעמ תאו ןירקא ןכ ושע78״ (und alle Kinder Israels taten so wie der Ewige geboten Moses und Aaron, so taten sie) - erklärt י״שר (Raschi): ףא 97Q השמ ןרהאו ןכ רשע - auch השמ (Moses) und ןרהא (Aaron) machten es so. Wozu diese Erklärung? Ist es denn nicht denkbar, daß eben השמ (Moses) und ןרהא (Aaron) nicht das getan haben, was ׳ה (Gott) befohlen hatte? Doch das erklärt die Frage des עשר (Böewichts). Das ןברק חספ (Pessachopfer) hatte ja die Bestimmung, לארשי (Israel) - das jüdische Volk, das ohne jeden תוכז (Verdienst) dastand, als םשה ךרבתי (Gott) sie erlösen wollte, Gelegenheit zur Erlangung von תוכז (Verdienst) zu geben. רובעאו ךילע הנהו ךמע תע םידוד עיגה תאו םורע 28"הירעו - רובעאו ךילע ךאראו תססובתמ ךימדב רמואו ךל ךיימדב ייח. So schildert der איבנ (Prophet) die Bedeutung des םד חספ (Blut des Pessachopfers) und םד הלימ (Blut der Beschneidung) in der Stunde der Befreiung. So hätte der Gedanke auftauchen können, das ןברק (Opfer) sei nur für diejenigen bestimmt, die kein anderes תוכז (Verdienst) haben, nicht aber für םיקידצ (Gerechte) wie השמ (Moses) und ןרהא (Aaron) es waren, deren gewöhnliches Leben verdienstvoll genug war, um sie der Erlösung würdig zu machen. Diese, hätte man glauben können, seien von der Pflicht des ןברק (Opfers) befreit. Deshalb, sagt י״שר (Raschi), berichtet der קוספ (Vers) mit besonderem Nachdruck: 28רשאכ הוצ ׳ה תא השמ תאו ןרהא ןכ יושע. Die הוצמ (Gebot) kennt 278 279 280 281 278 Exodus 12,50. 279 Raschi-Kommentar zu Exodus 12,28. 280 Aus der Pessach-Haggada. 281 Exodus 12,50. 139

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