Haim Genizi - Yehuda Friedländer - Frojimovics Kinga (szerk.): Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi válogatott beszédei - Magyar Zsidó Levéltári Füzetek 6. (Budapest, 2005)
Válogatás Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi beszédeiből A millenáris ünnepség alkalmából elmondott beszéd (1896. május 10.)
Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi Ermahnung. Was heisst denn לזג (Raub)? Du nimmst weg, was den anderen gehört, unbekümmert darum, daß es םשה ךרבתי Gott) verboten hat. Denn du denkst: was ich mir erhaschen kann, das gehört mir; von meiner Geschicklichkeit, von meiner Kraft, von meiner Tüchtigkeit hängt es ab, daß ich mich bereichere, wenn es auch durch Schädigung des Anderen geschieht. Doch das ist Sünde, die nicht gesühnt werden kann selbst durch הלוע (Ganzopfer), wenn du das Ganze auf הקדצ (Wohltätigkeit) verwendest, das Ganze םשה ךרבתי (Gott) darbringst! Aber in welchem Zusammenhänge steht das mit תוצמ השע (Geboten)? Es heißt: 267וכשמ וחקו םכל ןאצ. Vom Pessachopfer wird befohlen: וכשמ - ziehet euch, וחקו םכל ןאצה - und nehmt euch das Kleinvieh. Das wird erklärt: וכשמ םכידי הדובעמ הרז וחקו םכל ןאצ לש 268הוצמ (zieht eure Hände zurück von Götzendienst und nehmt euch Kleinvieh des Gebots). Warum sagt man: וכשמ םכידי (zieht eure Hände zurück), warum nicht וכשמ םכמצע (zieht euch selbst zurück)? םכדי - was für Bewandtnis hat die Hand mit הדובע הרז (Götzendienst)? Wer so erwirbt, daß er dabei das Gebot der הרות (Torah) Übertritt, der zeigt damit, daß er nicht daran glaubt, daß לכה. Alles von םשה ךרבתי (Gott) stammt, sondern יחכ םוזיעו דןי השע יל תא 269ליחה הזה - die Kraft meiner Hände und Geschicklichkeit hat mir dies Vermögen erworben. Das ist Abgötterei! Er vergöttlicht seine Kraft. Er dient הדובע הרז (Götzendienst) mit dem, was seine Hand erwirbt. Davor warnt der קוספ (Vers) beim ןברק חספ (Pessachopfer): וכשמ - erst zieht euch zurück םכדי - eurer Hände Erwerb. Weg von 267 Exodus 12,21. 268 Raschi-Kommentar zu Exodus 12,21. 26‘־ Deuteronomium 8,17. 136