Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)
Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert
Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom 285 im Jahre 874 Erzbischof Theotmar in Pettau eine vom Fiirsten Chozel erbaute Kirche weihte. Dabei verwenden die Annales Iuvavenses maximi die Form Petowa, das Auctarium Garstense hingegen die Form Bettowe (MGH SS 30/2, 742, Zl. 3 f. und MGH SS 9, 565 Zl. 18). 90 In diesem Ort übertrug König Ludwig der Deutsche im Jahre 864 noch acht Hufen an die Salzburger Kirche: MGH DLD 115 - Salzburger UB II, Nr. 23; zur Identifizierung vgl. POSCH, Fritz: Die Lage des karolingischen Wisitindorf, in: Zeitschrift des historischen Vereins ftir Steiermark 45 (1954) 49 ff.; DERSELBE: Zur Lokalisierung des in der Urkunde von 860 genannten Salzburger Besitzes, in: MGSL 101 (1961) 243-260. 91 VON BOGYAY, Kirchenorte 62; DERSELBE: Salzburger Mission, 287 f.; LOSEK, Conversio 127 mit Anm. 149. Auch diese Kirche gehörte zu jenen Gütern, die König Ludwig der Deutsche 860 dem Erzbistum Salzburg als Eigengut übertrug; vgl. DOPSCH, Salzburg, 16 mit Anm. 52; WOLFRAM, Salzburg, 327. 92 VON BOGYAY, Kirchenorte 57; DOPSCH, Salzburg, 16; WOLFRAM, Salzburg, 331. 93 Die Gleichsetzung von Quinque Basilicae mit Fünfkirchen/Pécs gait bisher als unbestritten. Vgl. SOS, Slawische Bevölkerung, 146 ff.; VON BOGYAY, Salzburger Mission (wie Anm. 17) 288 f.; WOLFRAM, Salzburg, 332 mit Anm. 706; LOSEK, Conversio 127 mit Anm. 150; zuletzt hat TÓTH, Endre: A Quinque Basilicae Quinque Ecclesiae helynevek lokalizálásához és értelmezéséhez, in: Janus Pannonius Múzeum Evkönyve 36 (1991) 101-107, diese Gleichsetzung bestritten und will nur die Form Quinque Ecclesiae für Fünfkirchen/Pécs gelten lassen, nicht aber Quinque Basilicae. Seine Argumentation, die sich auch auf eine völlige Ablehnung des gefálschten Arnolfinums von 890 stützt, vermag aber nicht zu überzeugen, zumal eine deutliche Namenskontinuitat vom Lateinischen ins Deutsche (Fünfkirchen) und ins Ungarische (Pécs) gégében ist. 94 Zur Gleichsetzung der Kirche zu Durnawa mit Torna vgl. GYÖRFFY, György: Das Güterverzeichnis des griechischen Klosters zu Sremska Mitrovica aus dem 12. Jahrhundert, in: Studia Slavica 5 (1959) 9-74; VON BOGYAY, Thomas: Kontinuitutsprobleme im karolingischen Unterpannonien, in: Annales Instituti Slavici 1/2, Wiesbaden 1966, 64. 95 MGH DA 184 = Salzburger UB II, 56 ff. Nr. 34; zum Diplom vgl. KOLLER, Heinrich: König Arnolfs groftes Privileg für Salzburg, in: MGSL 109 (1969) 65-75. 96 POSCH, Fritz: Die Dudleben in der Steiermark, in: Blatter für Heimatkunde 66 (1992) 21-25; WOLFRAM, Salzburg, 51; gegen die Identifizierung dieser Kirche mit St. Veit am Vogau hat sich mit guten Grundén AMON, Kari: Wie unsere Pfarren entstanden, in: 23. Jahresbericht des Bundes-Oberstufenrealgymnasiums Bad Radkersburg (1991/92), 14 f, ausgesprochen und für Radkersburg pladiert; zu den Du(d)leben allgemein vgl. SZŐKE, Das archaologische Bild, 498 f. 97 VON BOGYAY, Salzburger Mission (wie Anm. 17) 285 f.; DOPSCH, Salzburg, 16; WOLFRAM, Salzburg, 324; LOSEK, Conversio 126 Anm. 139. 98 Als Beispiele seien Maria Worth im Wörthersee sowie die Inseln Herrenwörth und Frauenwörth in Chiemsee genannt; vgl. auch WOLFRAM, Salzburg, 331. 99 VON BOGYAY, Kirchenorte 60 f.; WOLFRAM, Salzburg, 331; LOSEK, Conversio 132 f. mit Anm. 173. 100 MGH DLD 102 = Salzburger UB II , 38 ff. Nr. 21; DOPSCH, Karolinger, 179 ff. 101 Conversio с 13, 132 Zl. 19 und 134 Zl. 1 f.; VON BOGYAY, Salzburger Mission (wie Anm. 10) 284 f.; LOSEK, Conversio 134 mit Anm. 181. 102 Die Traditionen des Hochstiftes Regensburg (wie Anm. 64)102Nr.86. 1° 3 VON BOGYAY, Salzburger Mission, 287 f.; LOSEK, Conversio 132 mit Anm. 172; WOLFRAM, Salzburg, 331. 104 VON BOGYAY, Salzburger Mission, 284 f.; SÓS, Slawische Bevölkerung, 35 und 188. 105 MÜLLER, Róbert: Megjegyzések Fenékpuszta történetéhez, in: Zalai Múzeum 1 (1987) 112-114; DERSELBE, Ethnische Verhâltnisse, 165 f. 1° 6 MÜLLER, Herrenhof, 91-100. 1° 7 Conversio с 11, 122 Zl. 17 f, 124 Zl. 1-3, 126 Zl. 6-141; TÓTH, Endre: Szent Adorján és Zalavár, in: Századok 133 (1999) 3-40, halt die Passage über die Erbauung der Hadrianskirche für eine Randglosse, die erst spâter in den Text der Conversio übernommen wurde. Nach seiner Meinung wurde die Kirche zur Zeit Erzbischof Liuprams zwar errichtet aber nicht geweiht und mit Reliquien ausgestattet. Die Reliquien des Mártyrers Hadrian seien erst durch Erzbischof Method nach Mosapurc gekommen, der sie vom Papst als Dank für die Reliquien des hl. Klemens, die er ihm gebracht hatte, erhielt. Das Überleben des Hadrian-Kultes bis in ungarische Zeit zeigt, dass die christliche Bevölkerung in dieser Region auch die Eroberung des Gebietes durch die Ungarn überdauerte; vgl. dagegen WOLFRAM, Salzburg, 324 f. mit Anm. 681; SZŐKE, Mosaburg, 217 f. 1° 8 SZŐKE, Mosaburg, 219. Die endgültige Publikation der neuesten Grabungsergebnisse durch Szőke befindet sich noch in Vorbereitung. 109 MOOSLEITNER, Fritz: Neue Ergebnisse zu den Salzburger Domgrabungen, in: DOPSCH/JUFFINGER (Hg.): Virgil (wie Anm. 78) 317-320. H° Conversio с 11, 126 Zl. 6-10. Ш Conversio с 11, 126 Zl. 10 f; WOLFRAM, Grenzen, 231, identifizierte die Kirche Johannes des Tâufers entsprechend den Arbeiten ungarischer Wissenschafter mit der Kirche von Zalavár-Récéskút; SZŐKE, Mosaburg, 220, hat jedoch nachgewiesen, dass die Steinbasilika von Zalavár-Récéskút mit keinem der in der Conversio genannten Gotteshâuser identifiziert werden kann. Gleichzeitig hat er konkrété Vorstellungen über die Lage der Johanneskirche innerhalb des relatív kleinen Areals auf der Burginsel von Zalavár geâuBert. Die Freilegung dieser Kirche soil einer künftigen Grabungskampagne