Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)

Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert

Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom 283 dern ein „regulârer" Bischof, der an der Donau wirkte und mit der Bekehrung der Awaren beauftragt war, nimmt WOLFRAM, Salzburg, 294 an, der Schwerpunkt von Theoderichs Tâtigkeit habe sich bedingt durch den Tod des Prâfekten Gerold im Kampf gegen die Awaren 799 bereits damais oder zumindest einige Jahre spâter nach Karantanien verlagert, zumal Theoderich Erzbi­schof Arn (t 821) iiberlebte. 51 WAVRA, Brigitte: Salzburg und Hamburg. Erzbistums­gründung und Missionspolitik in karolingischer Zeit (Giessener Abhandlungen zur Agrár- und Wirtschaftsfor­schung des europuischen Ostens 179) Berlin 1991, 181; ROLLER, Theoderich, 97; zur Person des Kapkhans vgl. POHL, Awaren, 204, 302 f. und 322. 52 Annales Iuvavenses mai ores zu 805, MGH SS 1, 122; Annales s. Emmerami maiores zu 805, MGH SS 1, 93; POHL, Awaren, 323; WOLFRAM, Grenzen, 240. 53 Vgl. Anm. 50; WOLFRAM, Salzburg, 296 f.; zur Einstu­fung dieser Bischöfe als Sendbischöfe (episcopi missi) bzw. Auxiliarbischofe vgl. WOLFRAM, Grenzen, 228 f. 54 Conversio с 12, 128 und 130. Zur Tâtigkeit der Erzprie­ster vgl. DOPSCH, Slawenmission, 315, und DERSEL­BE, Karolinger, 176-185; WOLFRAM, Salzburg, 323 f. und 330. 55 POHL, Awaren, 323; WOLFRAM, Salzburg, 309 f.; DERSELBE, Grenzen, 248. 56 Conversio c. 10, 120 und 122; WOLFRAM, Salzburg, 311 f. mit Anm. 616. 57 Conversio c. 11, 122; zur zeitlichen Einordnung vgl. WOLFRAM, Salzburg, 312 f. und 321 ff. 58 Conversio с. 11, 122 Zl. 13-16. 59 Conversio с 10, 122 Zl. 2-10; WOLFRAM, Salzburg, 312-314, spricht von der „Priwina-Gruppe". 60 Neben spatawarischen Gruppén und der Bevölkerung der sogenannten Keszthely-Kultur haben die anthropologi­schen Untersuchungen auch Gruppén nachgewiesen, die offenbar aus weiterer Entfernung eingewandert waren: SZÖKE, Bela M.: Die Beziehungen zwischen dem obe­ren Donautal und Westungarn in der ersten Halfte des 9. Jahrhunderts, in: DAIM, Falko (Hg.): Awarenforschun­gen, Wien 1992, 886-892; DERSELBE: Karolingerzeit­liche Grâberfelder I-II:Garabonc-Ófalu, in: Anteus 21 (Budapest 1984) 149-151; DERSELBE: Das archaologi­sche Bild, 477 ff.; MÜLLER, Herrenhof, 95-98. DER­SELBE, Ethnische Verhàltnisse, 165 ff. 61 Conversio с. 11, 124 Zl. 1-3; VON BOGYAY, Thomas: Mosapurc und Zalavár, in: Südostforschungen 14 (1955) 349-405, SÓS, Slawische Bevölkerung, 95 ff. 62 Conversio с. И, 124 Zl. 10-14 und с. 14, 134 Zl. 9 f.; WOLFRAM, Salzburg, 323 f. 63 WOLFRAM, Salzburg, 312 mit Anm. 617 f; zu den Wil­helminern im allgemeinen vgl. WOLFRAM, Grenzen, 255 f. und 269 f.; MITTERAUER, Michael: Karolingi­sche Markgrafen im Südosten (Archiv für Österreichi­sche Geschichte 123) Wien 1963, 104-117 und 178-188; BOWLUS, Charles R.: Die Wilhelminer und die Mahrer, in: Zeitschrift fúr bayerische Landesgeschichte 36 (1973) 759-775. 64 Die Traditionen des Hochstiftes Regensburg und des Klo­sters St. Emmeram, ed. WIDEMANN, Josef (Quellén und Erörterungen zur bayerischen Geschichte NF 8) München 1943, 33 Nr. 26 und 43 f. Nr. 37; Vgl. dazu die Schenkung eines Grafen Wilhelm im selben Gebiet, MGH DLD 64; zum Namen Chozil vgl. WOLFRAM, Salzburg, 312 mit Anm. 618. 65 Conversio с 11, 122 Zl. 16 f; DOPSCH, Salzburg, 14 ; WOLFRAM, Salzburg, 323. 66 Conversio с 10, 120 Zl. 16; zum Zeitpunkt der Taufe vgl. WOLFRAM, Salzburg, 311 f. mit Anm. 616. 67 MGH DLD 100. 68 FLECKENSTEIN, Josef: Die Hofkapelle der deutschen Könige Bd. 1 (Schriften der MGH 16/1) Stuttgart 1959, 180; WOLFRAM, Salzburg, 323. 69 MGH DLD 38 = UB Burgenland 4 Nr. 5. 70 Conversio с 11, 124 Zl. 3-8, nennt im Gefolge Priwinas neben 15 Vertretern des slawischen Adels 18 bayerisch­frânkische Adelige. 71 Fürst Rastizlav erwâhnte in seinem Einladungsschreiben, dass an seinem Hofe Missionare aus Italien, Griechen­land und Germanien tatig waren: Et venerunt ad nos doc­tores christiani multi ex Italia et e Graecia et e Germa­nia, docentes nos diverso modo ... (Vita Methodii с 5, MMFH II, 143 f.; BUJNOCH, Rom, 88; HERRMANN, Beziehungen, 158; MMFH III, 144 Nr. 20). Genannt wird ein Priester Johannes aus Vénedig, der das besonde­re Vertrauen Zwentibolds besaB und in dessen Auftrag 874 die Friedensverhandlungen mit König Ludwig dem Deutschen und dessen Sohn Karlmann führte: Annales Fuldenses zu 874, 83; WOLFRAM, Grenzen, 318 und 320. Die weiteren Missionare aus Italien müssen vor allém aus dem Patriarchat Aquileia gekommen sein, ohne dass darüber nâheres bekannt ist. Vgl. ZAGIBA, Franz: Die Missionierung der Slawen aus „Welschland" (Patriarchat Aquileia) im 8. Und 9. Jahrhundert, in: HELLMANN, Manfred u. a. (Hg.): Cyrillo-Methodiana. Zur Frühgeschichte des Christentums bei den Slawen, Köln/Graz 1964, 275-311; DERSELBE, Das Geistesle­ben der Slawen im frühen Mittelalter (Annales Instituti Slavici VII) Wien/Köln/Graz 1971, 73 ff.; DOPSCH, Heinz: Zur Missionstatigkeit des Patriarchats Aquileia in Karnten, in: NIKOLASCH, Franz (Hg.): Studien zur Geschichte von Millstatt und Karnten (Archiv für vater­landische Geschichte und Topographie 87), Klagenfurt 1997, 16 f.; BRATOZ, Rajkó: Aquileia und der Alpen­Adria-Raum (von der Mitte des 6. Jahrhunderts bis zum Jahre 811), in: Karantanien und der Alpen-Adria-Raum (wie Anm. 34) 151-208; TRUNTE, Hartmut: Aquileia und die Slavenmission. Zu Apotage und Symbolon im III. Freisinger Denkmal, in: Slavistische Studien zum 11. internationalen Slavistenkongress in PreBburg/Bratislk­va, Köln/Weimar/Wien 1993, 569-592; BRATOC, Rajkó: Der Einfluss Aquileias auf den Alpenraum und das Alpenvorland (von den Anfangen bis um 700), in: Das Christentum im bairischen Raum (wie Anm. 78) 29-

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