Zalai Múzeum 8. (Zalaegerszeg, 1997)

Vékony-Vadász Éva: Das Hügelgrab von Kismező bei dem Ságbereg

Das Hügelgrab von Kismező bei dem Ságberg 33 Anmerkungen: 1 S. noch die Arim. 21! 2 Die nötigen Analysen wurden im Fali der letztgefunde­nen Eisengegenstande nicht durchgeführt. 3 Über die Zeitstellung der Ármchenbeile mit geradem Nackenabschlufi in: HANSEL 1976, 151-161; MEDO­VIC 1987, 96. 4 LÁZÁR 1951, Taf. 29 unter f; PATEK 1993, 119, Abb. 97, 11. Hier ist das Bruchstück Nr.14 der fehlende Teil des Zügelringes dieser Trense. 5 HÜTTEL 1981, 117-121: MOZSOLICS 1953, 86-89. Trensen aus dem „praskythischen" und skythischen Zeitalter ebenda: 93-96, 98, 104-105. 6 Mündliche Mitteilung von I. Vörös. Auch DONDER 1980, 10-11 erwahnt, dafi die Lange der Gebifîstangen nicht unbedingt mit den damaligen Pferdetrensen im Zu­sammenhang stand, sondem viel mehr mit der Funktion und Wirkung der Trensen. 7 In Ungam stehen wenige Daten über die Spannweite zwischen den Mundstückkappen in der Spatbronze- und Hallstattzeit zur Verfügung. Die Gebifîfreiheit der Ring­trensen aus Vaszar betragt 10,3-12,8 cm. Die Daten sind G. Поп zu danken. Die Spannweite unserer Trense ist schwer zu messen, sie betragt ca. 12,3 cm. 8 Die von PATEK 1993, 119, Abb. 97, 8, 8a publizierte Zeichnung gibt die wirkliche Konstruktion der Trense nicht wieder, und auch die Proportionen sind falsch. Wir kennen die einzige Bronzetrense mit Zügelring aus dem Karpatenbecken aus Gyula (GALLUS-HORVÁTH 1939, Taf. 56). Diese scheint wirklich von einer östli­chen und früheren Form zu sein. Dire Datierung ist aber, da sie ein Streufund ist, problematisch (KEMENCZEI 1994, 594-595). Die Eisentrensen früheren Typs wur­den von T. Kemenczei mehrmals gesammelt (KEMEN­CZEI 1985,43-^18; KEMENCZEI 1994, 594). Zu diesen gehört noch ein Trensenbruchstück aus den altén Gra­bungen von Süttő (V.VADÁSZ o.J. 100, Taf. 4, die Ab­bildung der Trense ist hier ungenau). Die spàtere Rönt­genaufnahme dieses Stückes zeigt eine Seitenstange mit rechteckigen Riemenschlitzen, die man bei dem jetzigen Stand der Trense kaum bemerken kann. Darum bin ich der Meinung, dafi man bei diesen frühen eisernen Sei­tenstangen in jedem Fali eine Röntgenaufnahme machen lassen soil, um die richtige Form zu bestimmen. TER­ZAN 1987, 16 zahlt die áhnlichen Trensen aus dem Bal­kan (Ritopek, Doroslovo) zum Тур Kossack Ib,»was auf Grund der Abbildungen schlechter Qualitat gar nicht ge­wifi ist. Für allé Röntgenaufhahmen danke ich G. Hutay, dem Restaurátorén des Nationalmuseums, Budapest. 10 KLEISZ 1885, 320 legte nur einen Hügel von den drei, in Dóba gefundenen frei. GALLUS-HORVÁTH 1939 publizierten die Funde dieses Hügelgrabes auf den Taf. 62-63. Unsere Trense ist hier auf der Taf. 61, 2-3 unter dem Namen Dóba, Hügel I abgebildet, was unrichtig ist. Darüber s. noch: MRT 3, 198, Fundort 9. 1 ' Die Ausmafie gebe ich auf Grund der Beschreibung von DARNAY 1899, 63 an. Die Trense ging leider verloren. 12 Unpubliziertes Material aus der Sammlung des Natio­nalmuseums, Budapest. Erwahnt in: Exkursionführer 1944,23. 13 Die Skelettbestattungen der HB 3-HC 1-Perioden in Transdanubien wurden von JUNGBERT 1987, 138-147 gesammelt. 14 Mit Literatur über Meinungen zu diesem Proble­menkreis. 15 Nach T. KEMENCZEI 1988, 80-81 stammt der Fund von Fügöd aus der zweiten Halfte des 7. Jahrhunderts. Das scheint eine mögliche, doch vielleicht spate Datie­rung zu sein, hgendeine Ungewifiheit seiner Meinung erweist sich dadurch, dafi er den Fund unterschiedlich zuerst auf das 8. und 7. Jahrhundert, dann auf den Be­ginn des 7. Jahrhunderts datierte (KEMENCZEI 1985, 46; KEMENCZEI 1994, 595). In der Tat merne ich, dafi wir im Karpatenbecken zur Zeit noch kéme zuverlas­sigen Funde kennen, um das Erscheinen und den Ge­brauch der frühen Eisentrensen zeitlich genau festzuset­zen. 16 Anstatt der Riemenverteiler konnten auch einfache Ei­senringe zur Montierung der verschiedenen Riemen des Kopfgestelles mit der Trense dienen. 17 Beidé sind aus Bronze. 18 Die Gabel ist aus Eisen. 19 Eine ganz ahnliche Nadel mit kleinem Vasenkopf publi­zierte GRÓH 1989, 28, Abb. 8,4 aus Visegrád, aus einer Grube mit spáturnenfelderzeitlicher, hallstattisierender Keramik. 20 Die sog. „kopflosen" Nadeln aus der Spaturnenfelderzeit könnten auch als Perlenschmuck getragen worden sein (NOVOTNÁ 1980, Taf. 46). 21 Zum Auftrag von NEBELSICK 1994 kam ich nach der Abschliefiung dieses Manuskriptes (Dez. 1995). Wir sind über das Hügelgrab von Kismező der gleichen Mei­nung, doch möchte ich seiner Arbeit etwas hinzufügen. 1. Zweifellos gibt es ungeklarte Problème bezüglich des Aufbaues der Grabkammer von Kismező (z.B.: die Kam­mer betragt kaum eine gröfiere Bauhöhe als die Gefáfi­beigaben - 80 cm -. Doch hat die Bestattung keine

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