Zalai Múzeum 5. (Zalaegerszeg, 1994)

Eibner, Clemens: Chronologische Fragen der urnenfelderzeitlichen Wehranlage von Stillfried an der March, NO

Chronologische Fragen der umenfelderzeitlichen Wehranlage von Stillfried an der March, NÖ. 215 überhaupt nicht mehr benutzt werden (die Umrechnung war einfach, da als Bezugsjahr immer das Jahr 1950 gilt), besser ist es im Zweifelsfall die unkalibrierten Daten vor ! F. Felgenhauer, Stillfried. Lebensraum des Menschen seit 30.000 Jahren — archâologischer Fundplatz von internationaler Bedeutung — Objekt interdisziplinârer Forschung von bedeu­tetendem Rang. In: F. Felgenhauer, J. Szilvássy, H. Kritscher u. G. Hauser, Stillfried Archâologie — Anthropologie. Veröffent­lichungen des Museums für Ur- und Frühgeschichte Stillfried, Sonderband3, 1988,189—200 (weiterhin zitiert als „Katalog"). Ders., Geschichte der prâhistorisch-archàologischen Erfor­schung von Stillfried. Forschungen in Stillfried (FIST) Bd. 1 (1974), 7-32. Ders. , Erforschung des Lebens- und Kulturraumes Stillfried an der March von der Eiszeit bis zur Gegenwart. 15 Jahre inter­disziplinâres Forschungsprojekt. Ausgrabung in Stillfried. Katalog Niederösterr. Landesmuseum N. F. 158 (1985), 7—14. 2 C. Eibner, Topographie der Fundstellen im Raum Stillfried, NÖ. FIST 1 (1974), 32—52, Literatur dazu ebenda 21—31. Vgl. etwa Nr. 1, 23, 30, 34, 38. K. Willvonseder, Zwerndorf an der March. Ein neuer ur- und frühgeschichtlicher Fundort in Niederösterreich. Mitt. Anthr. Ges. 58, 1934, 21ff. W. Antl-Weiser, Angern, Grenzgasse 6 eine mehrphasig be­siedelte Fundstelle im Nahbereich der March im Raum Still­fried. FIST 5 (1982), 69—91. Mit kritischer Anmerkung zu H. Weigls Deutung von ,,parz" als ,,flache Erhebung im ebenen Gelànde" auf 70, ich kann dièse Kritik nicht nachvollziehen, da nicht jede Erhebung in der Marchniederung diesen Namen erhalten mufíte. A. Leeb, Neolithische Siedlungen und bronzezeitliche Gràber in Grub an der March, Archâologie Österr. 3—1, 1992, 36f. 3 C. Eibner, wie Anm. 2, Nr. 5, 9, 11, 12. B. Hahnel, Skelettreste in der friihbronzezeitlichen Siedlung von Stillfried-Auhagen, NÖ. Fundber. Österr. 27 — 1988, 1989, 23-41. G. Trnka, Nordische Flintdolche in Österreich. Archâologie Österr. 2—2, 1991, 4—10, bes. 7. — Ders., in diesem Band. 4 W. Antl—Weiser, Sonderbestattungen der Aunjetitzkultur aus Mannersdorf an der March. Archâologie Österr. 3—2, 1992, 21—22. 5 Fundber. Österr. 9, 1969, 178—180. 6 B. Hahnel, Waidendorf — Buhuberg, Siedlung der Vetefovkul­tur. FIST 8 (1988), 7—272. Ders., Die frime Bronzezeit im Raum Stillfried. Katalog, 93-95. 7 B. Hahnel nimmt dazu kritisch Stellung, doch dürfte die bis­lang vorliegende Grabungstatigkeit nicht ausreichen, das Gegenteil zu erweisen. Dafi einzelne Fundstellen etwas abseits auBerhalb des , ,umwallten" Areals liegen, ist fur keine Wehran­lage verwunderlich und unterstreicht eher die zentralörtliche Bedeutung. 8 H. Stiglitz, Vorlàufiger Bericht über die Untersuchungen im heute (BP) allerdings immer mit dem statistischen Bereichswert (±10). Bereich der Hügel С und D der Wehranlage Stillfried. FIST 3, (1978), 51—52. Bei einem Besuch 1973, bei dem der Verf. W. A. v. Brunn auch zu dieser Grabungsstelle begleitete, waren an der Basis von Hügel D — dem Osthiigel charakteristische Scherben der Vëtefov —Phase gefunden worden. 9 G. Trnka, Früh- und mittelbronzezeitliche Funde aus dem Museum Stillfried. FIST 3, 1978, 15-20. Die Funde aus „Mannersdorf (vgl. Eibner, anm. 2, Nr. 6) sind fálschlich in Fundber. Österr. 2, 1937, 148 auf den Oit Mannersdorf bei Angern iibertragen worden. Die richtige Fundstelle liegt im Dunkelsteiner Wald; die Nadeln abgebildet in J. Rihovsky, Die Nadeln in Mâhren und im Ostalpengebiet. PBF XIII— 5 (1979), 208. W. Antl—Weiser, Anm. 2. 10 K. Willvonseder, Anm. 2 und unpublizierte Fundbestânde, In­stitut f. Ur- u. Frühgeschichte d. Univ. Wien. n C. Eibner, Anm. 2. Nr. 4. 12 A. Jockenhövel, Die Rasiermesser in Mitteleuropa. PBF VU— 1 (1971), 48 mit anderer Fundgeschichte nach der Kartei­karte im Museum Stillfried: vom Ostwallbereich aus einem Brandgrab zusammen mit Scherben, die allerdings verschollen sein sollen. Da am Fufi des Ostwalls die alteingesessenen Bauerngehöfte Stillfrieds liegen, ist die Fundgeschichte, die ich J. Tomschik verdanke, glaubhafter. Bislang sind keine umen­felderzeitlichen Brandgràber innerhalb der Wehranlage gefun­den worden, man wollte den eher beschàmenden Tatbestand der Zweitverwendung als Kehrichtschaufel vertuschen, der wahre Fundort ist somit unbekannt, mag sich aber mit dem ,,Raum Stillfried" decken. 13 Chr. Neugebauer—Maresch, Die ur- und frühgeschichtliche Fundstelle „Alter Mühlgraben" beim Haspelberg, Grub a. d. March, NÖ. FIST 3, 1978, 21—50. F. Barg, Wallstratigraphie und Siedlung von der Urnenfelder­zeit bis ins Mittelalter. Katalog, 97—104. Zur Vorwallphase vgl. F Felgenhauer, Arbeitsbericht Still­fried 1977, 1978, 1979, 1980. FIST 4 (1980), 177—192, bes. 180 u. 185. 14 F. Barg, Der Westwall in Stillfried an der March (NÖ). Un­gedr. Diss. Wien 1987, bes, 212ff. 15 M. Kaus, Das Gráberfeld der jüngeren Urnenfelderzeit von Stillfried an der March. FIST 6 (1984), bes. z. B. 76—83. L. Nebelsick betonte in einem Référât der Arbeitsgemein­schaft Bronzezeit auf der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung den Übergangscharakter einiger transdanubischer Gráber mit gröBeren Geschirrsatzen als Hinweis auf die Stufe Ha C. Der dendrochronologische Hiatus zwischen der SchluBphase der Stufe На В an den Seen der Schweiz (vergleichbar den С 14 Daten aus dem Westwall in Stillfried) würde durch diese Vorstellung geschlossen. Metall­führende Gráber der Stufe На С könnten dann ohne Problème Anmerkungen:

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