Kovács Zsuzsa: Göcsejer Dorfmuseum. Austellungsleiter (Zalaegerszeg, 2008)

8. HAUS AUS KÁVÁS Das Blockbau - Haus mit gemalten Giebeln ist das allererste Gebäude des Dorfmu­seums. Die Familie, zu der es gehörte, wollte ein neues Haus bauen, weil das alte, (abgesehen von dem Bau eines Schornsteins) weiter nicht modernisiert werden konnte. Der damalige Direktor des Museums Dr. Imre Szentmihályi hat schon 1952, auf einem seiner Sammlungswegen das einmalig verzierte Haus mit schönen Giebeln entdeckt, das er 1959 für das Museum kaufen konnte. Das Gehöft, auf dem das Haus im Museum aufgestellt wurde, ist der Wohnsitz einer wohlhabenden Familie. Darauf weist die auf dem Hof stehende Hütte für Schnapsbrennerei hin. Nur die Wirte konnten ja eine eigene Schnapsbrennerei besitzen, die genügend Obst hatten, um es rentabel auszukochen. Die finan­zielle Lage des Wirtes zeigt der aus mehreren Räumlichkeiten bestehende Stall im Hof, das zeigt ja, daß sich der Bauer leisten konnte, mehrere Pferde und Rinder zu halten. Nur die wohlha­benden Dorfbewohner konnten so eine riesige Scheune bauen, die auf diesem Gehöft steht. Hier hatten sowohl die größeren wirtschaftlichen Geräte als auch das Futter für die Tiere Platz. Das Wohnhaus besteht aus einem Zimmer, einer Küche und einer Kammer. Die Einrichtung des Zimmers ist verziert und feierlich, der dargestellten Szene nach sind ja Bewerber um das junge Mädchen ins Haus gekommen. Aus diesem schönen Anlaß

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