Kovács Zsuzsa: Göcsejer Dorfmuseum. Austellungsleiter (Zalaegerszeg, 2008)

AUSSTELLUNGSLEITER 6. ZIEHBRUNNEN AUS KERKAFALVA Bis zum Ausbau des Wasserleitung -systems, mit dem erst in den 1970er und 1980er Jahren begonnen wurde, konnte man den Wasserbedarf der Familien nur aus na­türlichem Gewässer und gegrabenen Brunnen be­friedigen. Die Brunnen wurden gewöhnlich vor die Fassade des Hauses oder in den Hof gebaut. Die eine Form des Brunnenbaues war, daß die Brunnengrube mit Steinen ausgelegt und der Teil über dem Boden aus Holz angefertigt wurde. Dazu wurde für die Tiere auch ein Gefäß zum Trinken gebaut. Das kann man im Hof des Hauses aus Kálócfa sehen. 7. BIENENSTAND AUS KÁLÓCFA Zu den Bauerngehöften haben oft Bienenständer gehört, denn mangels an Zucker haben die Familien Honig produziert, um die Speisen zu versüßen. Der Bienen­stand im Dorf museum hat eine Tür aus Brett und ist ähnlich wie die anderen Ge­bäude auf dem Gehöft mit Bundstrohdach bedeckt.i Im Bienenstand stehen die Bienenkörbe in zwei Reihen, die der Aufnahme je einer Bienenfamilie dienten. Die Bienenkörbe konnten aus Stroh oder verwitterten Holz und Ruten gemacht werden. Die Spalten wurden von außen mit Lehm bedeckt. Auf den Regalen der Bienenhäuser des Museums können alle drei Arten besichtigt werden.

Next

/
Oldalképek
Tartalom