A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 7. (Veszprém, 1968)
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Vorwort zum Band 7. der Mittelungen Im Vorwort zum Band 3. der „Mitteilungen der Museen des Komitates Veszprém" wurde vom Schriftleiter bereits die Möglichkeit der Herausgabe von sogenannten fachwissenschaftlichen Bänden angedeutet. Aus dem Bereich der Naturwissenschaften soll nun der erste solche Band erscheinen. Band 7. unserer „Mitteilungen" enthält ausschlieslich naturwissenschaftliche Aufsätze. Als fachwissenschaftliche Publikation gliedert sich der vorliegende Band thematisch vollkommen in die unter dem Titel „A Bakony természeti képe" (Naturlandschaftsbild des Bakony-Gebirges) bekannten Veröffentlichungsreihe. Im Zuge dieses Publikationsprogramms machten wir unsere Mitarbeiter wiederholt darauf aufmerksam, dass die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Ergebnissen der Bakony-Forschung nicht nur im Rahmen der Veröffentlichungsreihe „Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Erforschung des Bakony-Gebirges" gegeben ist, sondern auch in der Publikation „Mitteilungen der Museen des Komitates Veszprém". Diese Initiative hatte dann das Erscheinen der Heftreihe ,,A Bakony természettudományi kutatásainak eredményei" (Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Erforschung des Bakony-Gebirges) und bald darauf der im vorliegenden Band unserer „Mitteilungen" enthaltenen Studien zur Folge. Verfasser dieser sind — bis auf wenige Ausnahmen — aktiv mit der Bakony-Forschung befasst. In einer ganzen Anzahl von Fällen bedeuten die aus der Feder unserer Verfasser erschienenen Schriften Erstveröffentlichungen oder aber die erste Synthese der Ergebnisse einer mehrjährigen Bakony-Forschung über ein weniger umfangreiches Thema. Es ist unsere feste Überzeugung, dass die gründliche Kenntnis der anorganischen und organischen Urgeschichte des Bakony-Gebirges sowie der in ihm herrschenden heutigen Umweltbedingungen unerlässlich ist für jede, den Bakony als Landschaftsgebilde betreffende Forschung. Auch ist es unsere Überzeugung, dass die im vorliegenden Band enthaltenen geisteswissenschaftlichen, geologischen, geographischen, klimatologischen, pflanzen- und tierkundlichen Studien — mag auch ihre Überschrift noch so abstrakt erscheinen — vollauf geeignet sind, der richtigen naturwissenschaftlichen Erkenntnis dieser Landschaft zu dienen, in der wir das Licht der Welt erblickten und wo wir mit unserer Lebensarbeit bodenständig sind. Es bedarf noch der datenmässigen Veröffentlichung einer grossen Zahl von den Bakony betreffenden Angaben und von Studien, bis wir den Gedankenbau der naturwissenschaftlichen Kenntnisse über das Bakony-Gebirge übersichtlich darstellen können. Auch der vorliegende Band unserer Mitteilungsreihe soll in erster Linie diesem Zweck dienen. Nur zu gern möchten wir wünschen und hoffen, dass die Bakony-Forscher recht bald das Erscheinen neuen ähnlichen fachwissenschaftlichen Bandes ermöglichen werden. Der Redakteur 6