„...Illő hozományokkal felszerelve...” Kiss Ilona magángyűjteményének textíliái

lien, aber auch die gemusterten gewebten Textilien haben eine weit zurückgreifende Vergangenheit. Diese Verzierungen waren an­fangs sehr einfach, erst im 15-ten Jahrhundert hatte das sog. Bar­chentweben einen großen Einfluß auf die Ornamentik (der Grundstoff war Leinen mit blauer Baumwolle geziert). Im 19-ten Jahrhundert verbreiteten sie sich in vielerlei Varianten d. h. es ka­men auch regionale Webstilrichtungen zustande. In einzelnen Landschaften übernahmen diese - früher nur von Frauen ausgeübte - Webtätigkeit - infolge einer gewissen gesell­schaftlichen Arbeitsteilung-die Berufmeister bzw. Weber. In man­chen Fällen war das eine Übergangsepoche, als die Technik und die Verzierungen komplizierter und abwechslungsreicher wurden. In Nyárád, in der Herkunftsortschaft dieser Textilien hat die Fami­lie Bella diese Rolle mehrere Generationen hindurch, ganz bis Mit­te unseres Jahrhunderts übernommen. Diese Weber haben jedoch auch weiterhin eine halbwegs Bauemlebensweise geführt (sie üb­ten das Gewerbe aus, doch bebauten auch ihre Felder), wie die meisten Meister auf dem Lande. Es wurden zweierlei Leinenstoffe gefertigt: die einfache (glatte) Leinwand, die gestickte (gemusterte) Leinwand. Die Ersten wur­den an Alltagen gebraucht, bzw. in Rollen gelassen, um sie dann später zu festlichen Textilien mit Hand zu besticken. Die zweite war für festliche Anlässe gedacht und mit denen man sich auch rühmen wollte. Die alltägliche Leinwand war für den alltäglichen Gebrauch ge­fertigt. Hierher gehörten die einfachere Bettwäsche (Leintücher, Unterbette), die alltägliche Tischwäsche (Tischtücher ohne Verzie­rungen), Küchentextilien (einfache Back- und Abwäschtücher), die täglich gebrauchten Handtücher, und die in der Hauswirt­schaft gebrauchten Futtertücher und Säcke. Die festlichen Textilien waren zweierlei: mit Mustern bestickte und mit Ziernähten geschmükte Webstoffe. Zu diesen gehörten:

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