„...Illő hozományokkal felszerelve...” Kiss Ilona magángyűjteményének textíliái

die Fadensäcke, die zur Aufbewahrung der schon gespinnten und zur Weiterverarbeitung gefertigten Fäden dienten, die aus zwei Ränften zusammengenähten Tischtücher zur Bedeckung der Ti­sche, die Backtücher in verschiedenen großen und mit verschiede­nen Mustern, die Korbtücher, die Taufschmaustücher, die in ver­schiedener Weise geschmückten Zierhandtücher. Diese dienten als Dekoration und waren Gegenstände gewisser Anlässe, also der besonderen und feierlichen Anlässe. Sie betonten die Feierlichkeit, man hat sie geziert, wodurch sie auch ihre Schöpfer charakteri­sierten. Die Muster waren - die technischen Gegebenheiten in Betracht genommen - sehr abwechslungsreich. Die häufigsten Muster wa­ren: die „Katzenspuren", (das Muster erinnerte an die Pfoten der Katzen), Kürbisse, Sterne, Rosen, Nelken, Rosmarin, Lebensbäu­me, Tannenbäume, Vögel, Äpfel, Hähne, Hirsche, Eichenblätter. Auf der Oberfläche sind alle als Streifenverzierungen angebracht. Sehr oft kombinierte man die Textilien mit handgehäckelten Spit­zen oder gestrickten Franzen, bei den Tischtüchern in der Mitte, bei den Handtüchern und Korbtüchern entweder an einem Ende oder an beiden Enden. Vor allem gebrauchte man zwei Farben: weiß und rot, eventuell rot in mehreren Farbtönen. Eine entwickeltere und kunstvollere Form der einfachen Näh­technik war das Sticken mit Nadel. Bei der ältesten Variante dieser Stickerei, die der gewebten Verzierung ähnlich war, hat man mit sog. Faserzähltechnik auf die Leinwand eigenartige geometrische Muster gestickt. In Nyárád bewahrte und gebrauchte man zwei große Gruppen der Textilien mit diesen Kreuzlochstickereien: die schmalen Fadensäcke, die zur Bewahrung und Lieferung der schon gespinnten Hanffäden dienten und die rituálén Textilien, die mit den Schicksalswenden des menschlichen Lebens, vor allem mit dem Tode im Zusammenhang standen, die sog. Totentücher. Diese zweierlei Leinwandgattungen brachten die Feierlichkeit und

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