Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - LENKEFI FERENC: Francia hadifoglyok Magyarországon 1809-ben

dem kürzesten Weg - Gefangene geliefert werden könnten." Nach der Antwort vom kommandierenden General, Feldmarschall Alvinczy, hätten am 27. April gegen 8000 Personen in Szegedin, Arad, Kaschau, Großwardein, daraus 1144 in der Raaber Kaserne, abgestellt werden können. Temesvár (liegt im Banat), Peterwardein, Esseg Brod und Gradisca (liegen in Slawonien) hätten insgesamt 16.000 Franzosen 4 empfangen können. Die Antwort von Siebenbürgen ist nicht bekannt, aber wir wissen aus den späteren Schriftwechseln, dass Gefangene auch in bedeutender Maße zugekommen sind. Die Maßnahmen wurden dringend, weil zwischen 18. und 22. April das Linzer Militärkommando 3100 Franzosen aus den deutschen Gebieten auf der Donau in vier Kolonnen weitersenden wollte. 5 Der Befehl des Hofkriegrates lautete: die Offiziere und die Mannschaft sollten voneinander getrennt durch Schwechat und Marchfeld - bis zur ungarischen Grenze mit der Zuziehung der Landwehr - nach Preßburg, als Verteilzentrum, später nach Ofen geliefert werden. Die genaue Evidenzführung und Versorgung, die strenge Aufsicht, aber die humane Behandlung wurden vorgeschrieben. 6 Nach den Absichten von Erzherzog Johann wären die sich freiwillig meldenden Gefangenen für innerösterreichische Schanzarbeit mit angemessenem Tageslohn angestellt worden. 7 Der französische Adjutant Boussi beanstandete, dass die Ergebungsbedingungen (die Offizieren dürfen ihre Waffen, Pferden und Gepäcke behalten, sie sind auf Parola entlaßbar) von 1600 Franzosen - als sie vor Innsbruck kapitulierten - nicht eingehalten worden seien. 8 Die Franzosen missbilligten, dass die Koalitionsseite auf die Aufnahme von Deserteuren in Generalmajor Carnevilles emigranten Freikorps rechnete, aber höchstens mit 15 Gulden Handgeld. Ingleichen wurde die Annahme von bayerischen, baden-württenbergischen, schwäbischen, hessisch­kasseler Mannschaften angestrebt, die zu den neu aufstellenden Jägerbataillone und Freikorps gehören sollten. 9 Am 29-sten April meldete der Generalkommando in Niederösterreich - als Fortsetzung der Beförderungen - die Ankunft von 93 französischen gefangen genommenen Offizieren nach Inzersdorf mit dem folgenden Zweck: sie würden nach Pressburg weiterbefördert. Noch weitere Soldaten kamen mit dem Reisziel Pressburg an: am zweiten Mai 3 Offizieren und 779 Gemeinen, am dritten Mai 39 Offizieren. 10 Nach den Meldungen des Generalkommandos der italienischen Armee wurde ein Teil der zahlreichen Gefangenen, die auf der südlichen Kampfstätte gefangen genommen wurden, bei Laibach für Schanzenbau angestellt, die anderen wurden nach ungarischen Gebieten angeleitet. 11 Das neunte Armeekorps von Feldmarschalleutnant Ignác Gyulai (kroatischer Ban) meldete aus Treviso schon am 26-sten April den Rückzug gemeinsam mit den 'H.K.R. 1809. G. 2310. 4 H.K.R. 1809. G. 2555. 5 H.K.R. 1809. G. 2361. fi H.K.R. 1809. G. 2361. und H.K.R. 1809. G. 2385. 7 H.K.R. 1809. G. 2372. 8 H.K.R. 1809. G. 2496. 9 H.K.R. 1809. G. 2386. 10 H.K.R. 1809. G. 2588. " H.K.R. 1809. G. 2406.

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