Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)
Az 1809-es hadjárat Magyarországon - LENKEFI FERENC: Francia hadifoglyok Magyarországon 1809-ben
Kriegsgefangenen, das wies auf die Atemlosigkeit der österreichischen Offensive hin. 12 All dieses lässt trotz der Anfangserfolge und Aspern-Essling den stufenweisen Zerfall ahnen, und die dokumentierbare Schriftwechsel wurde bis Ende November dieses Jahres abgebrochen. Nach der Besatzung von Wien am 13-sten Mai pfändete die französische Armee jenen Teil des - bis dahin evakuierten - Hofkriegsratarchivs, der nach Peterwardein nicht gerettet werden konnte. 13 Die Akten des Ofner Generalkommandos leisten keinen Anhalt, was auf die Rechnung des französischen Gegenangriffes zu setzen ist. So können wir uns auf das verhältnismäßig reiche, dem Friedenabschluss folgende Quellenmaterial der Gefangenenauswechslung und - heimbeförderung verlassen, die hier genügend nicht erörtert werden kann. Der Mangel wird durch die Protokollreihe des Hofkriegsrates aus 1810, die mit nachherigen Gesamtergebnissen dient, einigermaßen antagonisiert. Obwohl eine Vorlesung mit vielen Zahlenangaben keine dankbare Aufgabe ist, möchte ich doch die Maßstäbe versinnlichen. Zuungunsten der kaiserlichen-königlichen Gefangenen zogen sich die Auswechslungen in die Länge, und als Abschluss dieser Gefangenenauswechslungen wurde am November 1810 eine Inventur mit den folgenden Angaben zusammengeschrieben: aus österreichischer Seite gerieten insgesamt 100.872 Menschen in französische Gefangenschaft; daraus 22 Generäle, 1509 Stabs- und Oberoffiziere, 6281 Unteroffizieren, 93.060 Personen aus der Mannschaft. 21.652 Personen gerieten aus französischen Seite und mit ihnen im Bund stehenden Truppen in Gefangenschaft: 10 Generäle, 632 Stabs- und Oberoffiziere. 14.942 Personen wurden nach Hause befördert, 6379 starb in Krankenhäuser, 4 rekonvalenszierte noch, 142 trat in österreichischen Dienst, 155 ließ sich nieder. (Der zeitgenössischen Verschreibung ist zu danken, dass ich mit 30 Personen nicht verrechnen kann.) 14 Es ist aus den lückenhaften Hinweisen der Gefangenenakten aus 1813 zu wissen, dass das siebenbürgische Generalkommando in Kronstadt und Klausenburg bestimmt; und der Praxis der früheren Kriege angemessen in Karlsburg und Hermannstadt, in Fogaras und Mediasch (Medgyes) 3930 Gefangenen in Quartier gelegt habe. 15 In der Banat wurden in Temesvár, Csakova, Lugosch, Kisszentmiklös und Versec 174 Offiziere und 5109 Personen aus der Mannschaft gelegt. 16 Slawonien hat in Esseg, Verőce, Pozega und in den Kasernen von Serem 4700 Franzosen gehalten. 17 Alle diese sind 13.913 Personen, und wir können uns nur auf Schätzungen einlassen, wie viele aus den restierenden 7739 Gefangenen in ungarische Gebiete gelangen. Der Großteil dieser Gefangenen bestimmt, weil das als durch die Invasion nicht berührte Hinterland geeigneter war, als die auch eingeplanten böhmisch-mährischen Gebiete. Obwohl das Schicksal der hinterlassenen Verletzten der französischen Armee zu einer anderen Forschung gehört, müssen die Feldspitäler von Fünfkirchen, Arad, Kecskemét, Kleinszentmiklós erwähnt werden. Die Stadt Pápa wurde über ihre Kräfte zugezogen. Nach János Zsoldos - Primararzt von Komitat Veszprém - sei die Liste der 12 H.K.R. 1809. G. 2638. 13 H.K.R. Präsidiale 1809-10-15 beziehen sich auf das Ereignis. "H.K.R. 1810. L. 1117. 15 H.K.R. 1813. L. 3350. 16 H.K.R. 1813. L. 3739. 17 H.K.R. 1813. L. 3907.