Ilon Gábor szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 5. (Pápa, 1995)

Régészet és természettudományok - Ilon Gábor: Újabb avar kori sírok Bakonytamásiból

NEUERE AWARISCHE GRÄBER AUS BAKONYTAMASI Im Sommer 1994. führte ich auf dem Gebiet Hathalom Ausgrabungen durch. Die nach der Grabungen von Sándor Mithay (1972) erhaltenen, zugeschüttenen Graben waren noch sichtbar. Einige Punkte von denen wurden kalibriert und das freüegende Grabensfeld wurde nivilliert Die von uns freilegten Profilen A und C kamen mit den früher zutage gekommenen Graben in Berühung. Die weiteren Teile der Grube IV. im Grab IX. (bezeichnet von Sándor Mithay) sind zusammen mit einem eisernen Depot zum Vorschein gekommen. So können die früheren und neueren Gräberfelde und Graben auf einer authentischen Übersichtskarte gekennzeichnet werden. Die Nummerierung der Gräber ist kontinuierüch. Bemerkenswerte Beigaben: Splitter von einem Kettenpanzer Grab 13. (Taf. 1. 13/5, Taf. 2. 13/7, 3, Abb. 1.) Grab 14.: Eisen Feuerstahl mittelalterliche(?) und sein Feuerstein in einem Beutel (Taf. 1. 14/3, Taf. 2., Abb. 3.3) deuten auf Feuerbereitmachen an, obwohl man keinen Schloß aus Knochen oder aus Bronze aufeinsammelt hat Man hatte den Beutel wahrscheirdich aus organischem Stoff hergestellt. Es ist vorsteUbar, daß ausschEeß­lich die Fütterung aus Textil sein sollte ist weil deren Überreste an dem Feuerschlageisen erhalten sind. Grab 15.: Kein Feuerstahl als Beigabe, aber 23 Feuersteine sind zutage gekommen in einem Haufen - Abb. 2 daraus ist auch auf Beutel und Säckchen zu schließen, das aus organischem Stoff (Leder oder Textil) gefertigt sein sollte. So eine große Menge von Skinen als Grabbeigabe ist es auch im für mich bekannten Muster ohne Beispiel. Sie sind wahrscheirdich aus besonderem Grund in den Grab bestattet. Hiermit möchte ich die Aufmerksamkeit auf diese Tatsache richten, und ich riskiere eine Hypothese darzulegen. Die Sammlung und Beigabe deuten an Wetter-Zauberei und Zauber ? Die Ohrhänge mit großen kugelförmigen Anhängsel, der Ring (Taf. 1., Abb. 2) die einzelnen körnigen Perlen fLaf. 13/3) und die Orientierung der Gräber W.NW.-Ö.SÖ. (Taf. L, Abb. 2.) lassen auf das letzte Drittel des VII-en Jahrhunderts datieren. Die Ausgrabungsfunde stammen meiner Ansicht nach aus der sogenannten Mittelawarischen Plattengruppe (anders gesagt) b.z.w. aus (Bóna I.) d.h. erster Phase des Spät-Awarenzeitalter. Zum Schluß möchte ich im Anschluß an das Alter des Grabsfeldes bemerken, da die von Sándor Mithay pubEzierte Grabsfeldauszüge und die Funden im vereinzelten Material (vergoldelter Schloß aus Bronze, goldene Gurtplatte mit Rankenmotiv, geschnitzte Platte aus Knochen, siehe die Abhandlung von Mithay Taf. 6/6, Taf. 7/2a, 6) lassen die Entstehung des Grabsfeldes vermutlich datieren auf einen früheren Zeitpunkt Gábor Ilon H-8500 Pápa, Jókai u. 11.2/1.

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