K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
MEZŐS TAMÁS: Präsentation von prähistorischen und römischen Hügelgräbern - Halomsírok helyreállításának műemléki problémái
die Umgestaltung der Umgebung seien um eine Übersehbarkeit zu sichern. Wenn aufgrund Pollenuntersuchungen die ursprüngliche natürliche Vegetation bestimmbar ist, ist seine Niederlassung zu fördern. Ein minimaler Eingriff in die Umgebung ist nur durch gartenbauliche Mittel vorstellbar. Dafür bieten der Friedhof in Százhalombatta und die in der Nähe liegende Erdburg eine hervorragende Möglichkeit dank der Verwirklichung einer als autentisch vorgestellten visuellen Beziehung. In seltenen Fällen ist der Hügel innerlich bewertbar geblieben. Eine denkmalpflegerische Präsentation des Hügelgrabes is vor allem durch die Unsicherheit der archäologischen Angaben determiniert. In den meisten Fällen kann man nicht aufgrund der stratigrafischen Beobachtungen die Deklination der Oberfläche bestimmen. Die besondere Grabbeilagen oder der Zustand der Grabkammer können dafür sprechen, daß wir an eine gemeinsame Präsentation der Funde denken. Die restauierten Beilagen werden in Museumvitrinen ausgestellt. Der Hügel und seine Oberfläche werden ungestaltet und der Besucher folgt den Informationstafeln um die Begrabungsgewonheiten und den Verlauf der Zeremonie kennenzulernen. Eine vom Allgemeinen abweichende geistreiche Lösung ist die Präsentation der hochwertige Goldfunde des Hügelgrabes in Hochdorf. Diese Siedlung unweit von Stuttgart hat speziell ein Museum errichtet um die autentischen Kopien des Goldfundes zu präsentieren. Eine Kopie des mit dem Verstorbenen begrabenen Kriegswagens gelang als ein eisenzeitliches Meisterwerk. Ebenfalls anspruchsvoll is das Eichenbauwerk der Grabkammer derer Steinhaufen Bedeckung auch wahrnehmbar ist. Außer dem Stahlbetongebauten sind die Schichtreihe des Hügels über der Grabkammer und die völlig rekonstruierte Höhe veranschaulicht. Zu dem das Grab umarmenden Gebauten gesellt sich das Museum selbst aus Glas und Stahl, das zu einer didaktischen Anordnung von Informationstafeln, Zeichnungen und Rekonstruktionen dient. Eisenzeitliche Gräber in situ zu präsentieren gab es noch — unseren Kentnissen nach - kein Beispiel. Im Fall des Hügels 115 in Százhalombatta tauchte der Gedanke auf die Grabkammer auf dem ursprünglichen Ort zu zeigen. In der Forschungsgeschichte ist es eher rar, in was für einem guten Zustand die Holzkonstruktionen der Doppelgrabkammer und die Reste der größeren Grabkammer bedeckenden Holzbalken geblieben sind, all das lobt die sachverständige Tätigkeit der Archäologin Agnes Holport. Die verkohlten Balken sind dank des Loesbodens nicht völlig vernichtet. Nach ihrer Konservierung konnte man die Aufhebung nicht sicherheitsstellend garantieren. Die Präsentierung war aber durch den eizenartigen Zustand des Fundes sehr motiviert. Als eine architektonisch offenbare Lösung hätte man ein Schutzgebäude über die konservierten Funde errichten lassen. Das Schutzgebäude kann formell entweder ein Stahlbeton, eventuell eine Leichtkonstruktion aus Metall und Glas - sein, das die Hügelform imitiert, oder in der häufiger angewandten Form eine Rahmenwerkhalle sein: Die Archäologin Agnes Holport und die Direktorin des Matrica Museums, Ildikó Poroszlai waren für das formentreue Gebäude geschützt. In einem ersten Entwurf haben die Architekten, Agnes Lenzsér und András Gelesz Halbkugel über die Grabkammer konzipiert. Der Halbkugeldurchmesser war kleiner als der der ursprünglichen. Von oben ist die Funde mit einem Panzerglas Gehniveau und der Besuch beginnt auf dieser Stufe. Der Besucher erblickt unter seinen Füßen die Reste der Grabkammer, die Seitenmauern des Kuppelraumes entlang informieren Tafeln über die eisenzeitliche Geschichte der Siedlung und die zeitgenössischen Begrabungsgewohnheiten und Geschichte der Siedlung. Die Konzeption konnte ich nicht akzeptieren. Ich war mit der Vorstellung nicht einverstanden, daß man die Grabkammer von oben, anders formuliert unter den Füßen der Besucher besichtigen kann. Ich habe die Erfahrung, daß das Glas als Gehoberfläche nicht lange - höchstens nur ein par Monate - resistent und gut überblickbar bleibt. Mit der Zeit wer-