K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

MEZŐS TAMÁS: Präsentation von prähistorischen und römischen Hügelgräbern - Halomsírok helyreállításának műemléki problémái

den die Funde immer weniger erkennbar und herausnehmbar. Da das Entwurfsprogramm vorgesehen hat die in der kleineren Grabkammer - Dromos genannt - befunden denen Aschen auf ihren Ursprungsort zurückzulegen, war ich auch aus Pietätsgründen dagegen. Die Voraussetzungen überlegt schlug ich ein Schutzgebäude vor, das formell in Form und Größe mit dem trocken aufgelegten Steinhaufen, der die innere Schicht des Grabhügels gibt, übereinstimmt. Die Rekonstruktion der ursprünglichen Konsistenz kann durch eine Boden­verstreung auf dem Stahlbetonschutzgebäude verwirklicht werden. Die delikateste Entschei­dung bedeutet prinzipiell, wie man das Innere des Hügels erreichen kann. Die Achse der Kammer ist Ost-Westlich orientiert, das ausgenützt haben wir uns dafür entschieden, daß wir die Präsentierung eine Achse entlang bieten, die nach Norden geschoben ist und die Konsistenz völlig durchschneidet. (Abb. 3) Im inneren Raum des Schutzgebäudes kann man um die Reste und über den Resten der konservierten Grabkammer - in Schnitt - die ur­sprüngliche Schichtseite des Hügel inneren rekonstruiert vorzeigen. Die Grenzen der Rekon­struktion könnten erst während der Konzipierung bestimmt werden. Die durchführende Achse, die es ursprünglich nicht gab, muß durch spektakulär moderne Mittel von den ur­sprünglichen Bestandteilen getrennt und ausgestaltet werden. (Abb. 4-5) Die Besichtigungslinie des Hügels ist der geometrischen Lage der Grabkammer gefolgt in Richtung West-Ost vorgestellt. (Abb. 3) Die Bestimmung der Kammerachse ist offenbar dadurch erklärbar, daß man in den früheren geschichtlichen Zeiten der Lebensweg, die Richtung des Lebens mit der ost-westlichen Bahn der Sonne assoziert haben. Der Vorgang der Besichtigung selbst ist bereits in diesem Stadium dem Natürlichen entfremdet. Deshalb haben wir proponiert, den inneren Raum die westliche Seite entlang der durchfürenden Ach­se zu erreichen, der Ausgang befindet sich am Osten. Der Unterschied zwischen Achse und ursprünglichem inneren Raum ist auch dadurch betont, daß wir das Stahlbetonschutzdach in der ganzen Länge des Durchwegs ein wenig über die Schichtung gehoben, sogar geöffnet haben. Der innere Raum bekommt natürliches Licht nur durch diese leuchtende Zone. Den Durchführungsweg konzipierten wir etwas gehoben, da in dieser Zone die Reste des ur­sprünglichen Steinhaufens aufgefunden waren, die Besucher müssen darüber geführt wer­den. Im Laufe der Rekonstruktion entspricht die äusserliche Hügelkonsistenz der prinzipiel­len Rekonstruktion. Einen spektakulären Formunterschied bildet nur der dunkle Fleck der geschlossenen Öffnung des Ein- und Ausganges. Ganz auffallend sind der Weg der Führung und der Raum der Grabkammer separiert. Die durchführende Brückenkonstruktion wird mit Anwendung von modernen Stoffen und modernen Mitteln angefertigt. Der Grabkammer­raum bleibt im Ganzen in Finsternis, nur die Teile werden kurz beleuchtet, die im Begleit­vortrage gerade erwähnt sind. Aus Pietät sind der Raum der Besucher und der Grabkammer nicht nur visuell, sondern auch physisch getrennt. Dafür sorgt eine Glasmauer zwischen den beiden Räumen, die ganze Öffnung gefüllt. Die Präsentierung folgt einer durchdachten Inszenierung zwischen Betreten und Verlas­sen des Hügels. Der Leiter öffnet vor der Gruppe die Tür, die die Eingangsöffnung ver­steckt. Im Inneren ist es finster, nur ein linienmäßig beleuchteter Teil des Geländers der durchführenden „Brücke" und der Gittergehoberfläche sind sehbar. Auch die von oben be­leuchtende Zone muß völlig in Dunkelheit bleiben. Nachdem die Gruppe das Innere des Hü­gels erreicht hat, schließt der Leiter die Öffnung und für einen Augenblick ist die Beleuch­tung erlöscht. Dann veranschaulicht an das, die Glaswand projizierte Diaporama das Leben in der Eisenzeit und die umgebende Landschaft. Der erste Teil schließt sich mit der Präsen­tierung der Begrabungsgewohnheiten, der Einäscherung der Leiche und dem Grabkammer­bau. Nach den Dias, die den Bau der Steinlegung der Kammer zeigen, hüllt sich der innere Raum wieder in völlige Finsternis ein. Allmählich kommt die Beleuchtung periodisch zu-

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