K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

MEZŐS TAMÁS: Präsentation von prähistorischen und römischen Hügelgräbern - Halomsírok helyreállításának műemléki problémái

TAMÁS MEZŐS PRÄSENTATION VON PRÄHISTORISCHEN UND RÖMISCHEN HÜGELGRÄBERN Auf dem Gebiet von Ungarn der Eisen- und Römerzeit ist der Hügelgrab als eine der äl­testen und abwechslungsreichen Anwendungsweisen der Begrabungswohnheiten zu begrif­fen. Die Hügelgräber waren funktionell und strukturál unterschiedlich. Die architektonische Form ist durch die Begrabungsform determiniert, ob der Kadaver ins Grab gelegt wird oder die Begrabungsort nur für die Aschen da ist. Architektonisch ist ein grundlegender Konzep­tionsunterschied bemerkbar, wie die Grabkammer erreichbar ist. Epochen unabhängig konn­te die Grabkammer unter den Hügel unerreichbar ausgestaltet werden - und durch den na­türlich engen Dromos (Korridor) konnten in die Kammer regelmäißg Gegenstände einge­bracht werden oder die konnte auch als Gedenkstätte gelten. Dieser letztere Unterschied ist zugleich eine Kardinalfrage der Rekonstruktion, der Präsentierung. Die eisenzeitliche Grab­kammer war in allgemeinen ein holzbedecktes Holzbauwerk aus Eggemauern von einer ver­hältnismässig kleiner Höhe (80-120 cm). Die Schichtung kam nicht unmittelbar auf die Grabkammer, die wurde zuerst durch einen Steinhügel von verschiedener Höhe bedeckt, darauf geriet die Bodenbedeckung schichtig. (Abb. 1) Die römische Kammer und der Dro­mos sind im allgemeinen eine gemauerte und gewölbte Konstruktion. Besonders sorgfältig wurde der Grabboden in beiden Epochen vollendet. In der Eisenzeit aus flachen Steinen ausgelegte Oberfläche war nicht selten mit ein zusammengefügtes Holzbrett Fußboden be­deckt. Die Römer benutzten Terrazzodeckung. Eine innere Verzierung der Mauern ist ­sinngemäss - nur aus der Römerzeit bekannt. Die war eine einfache geometrische Be­mahlung oder eine figurale al fresco oder al secco Technik. Die Reste einer einfachen Be­mahlung sind auf der Dromosmauer des Tumulus in Baláca und auf der Grabkammermauer in Kemenesszentpéter, etc. zu finden. Die Angabe über die Hügelhöhen sind eher unsicher. Unseren Kentnissen nach war die Deklination des Hügels um 10° höher in der Eisenzeit als in der Römerzeit. (Abb. 2) Das Aufhäufen geschah schichtig. Bei den Ausgrabungen bietet die stratigrafische Beobachtung dieser Schichten die einzige Möglichkeit zur Determinierung der Ursprungshöhe des Hü­gels. In beiden Epochen durften Steinhäufen am Fuße des Hügels befestigend angewendet werden. Dafür bieten die Gräber in Százhalombatta und Inota schöne Beispiele. Die Römer durften nach - gewiß etruskischen Beispielen - gebaute Mauern um die Schichtung gelegt haben. Die Umfassungsmauer ist mit geschnittenen Steinen bedeckt - vermutlicherweise wieder nach etruskischem Vorbild. Das ist charakteristisch auch für den Hügel in Baláca. Es besteht ein wesentlicher Unterschied auch in der Ordnung der Hügel ans iedlung. In der ei­senzeitlichen und keltischen Nekropolis wurden mehrere, falls mehrere Dutzende von Hü­geln auf einem gegebenen Gebiet ausgestaltet. In der Römerzeit wurden einige für je eine Familie zueinander nahe angelegt. Die Hügeloberfläche war - unser Kentnissen nach ­durch eine natürliche Vegetation bedeckt, es gab keine durchdachte bewußte Anpflanzung. Am Gipfel der römischen Hügel - wieder nach etruskischer Analogie - darf ein Steinzapfen geziert haben. Die Konsistenz der Hügelgräber wurde während der Jahrtausende stark erodiert, bezie­hungsweise infolge dem Landwirtschaftsanbau zerstört. Daher bedeutet ihre autentische Darstellung eine besonders schwere Aufgabe für uns. In der prähistorischen Nekropolis wä­re es unvernünftig mehr Hügel formell zu rekonstruieren. Die einzige Zielsetzung kann hier

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