K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
BORHY, LÁSZLÓ: Wandmalereien aus Brigetio (Komárom/Szőny-Vásártér) und der Grabhügel 2 von Inota - A Komárom/Szőny-Vásártér lelőhelyen talált római kori falfestmények és kapcsolatuk az inotai 2. számú halomsírhoz
Abb. 5. Das Reitpferd aus dem Grabhügel 2 von Inota (nach Sylvia Palágyi) 5. ábra. Az inotai 2. halom hátaslova (Palágyi Sylvia nyomán) scheibe zu sehen. Da von hier aus kein Riemen zur Stirn verläuft, kann diese - genauso, wie die konischen Scheibe am Nasensattel - ihrer ursprünglichen praktischen Funktion in einem echten Zaumzeug nicht entsprechen. Unter dem Ohr kommt ein weiterer Beschlag: hier ist ein zweiteiliger, kreis- und tropfenförmiger Beschlag zu sehen. Auch von hier aus verläuft kein Stirnriemen wie es wieder zu erwarten wäre, sondern hängt unverständlicherweise ein weiterer, vielleicht als Zügel zu interpretierende Riemen herunter, 7 der in der geschlossenen Hand der Nereide kurz verschwindet, wird dann unter dem Maul in parallelen, geraden Linien vortgesetzt, bis dem Maulriemen durch einen kreisförmigen Riemenverteiler unter dem Gebiß angeknüpft wird. Der dreieckförmig herunterfallende, beinahe flatternde Zügel stellt wieder eher eine künstlerische Lösung als die Wirklichkeit dar: dieselbe Form kommt in unseren Wandmalereien nochmals, in einem ganz anderen Kontext vor: von einem thyrsos hängen zwei rote von der selben Hand in der gleichen Form bemaltes - Bänder herunter, die die gleiche Farbe und