K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
PARUSIMOV, IGOR: Römerzeitliche Hügelgräber am unteren Don - Római kori halomsírok a Don alsó folyásának közelében
IGOR PARUSIMOV RÖMERZEITLICHE HÜGELGRÄBER AM UNTEREN DON Die archäologischen Forschungen am Unteren Don ergaben interessante Funde aus der spätrömischen Zeit. Der Verfasser stelle hier nur das Material aus der Hügelgräbern dar. Das erste Hügelgrab aus der spätsarmatisehen Zeit mit einem Katakombenbegräbnis wurde erst 1973 publiziert. 1 Neue Veröffentlichungen sind relativ selten. 2 Publikationen der am unteren Don völlig untersuchten Hügelgräberfelder mit Katakomben aus der spätsarmatischen Zeit fehlten bisher. In den Jahren 1994-95 wurde vom Verfasser das Hügelgräberfeld Bolschaja Mazanka II völlig untersucht. 3 Die Ausgrabungen führte die archäologische Expedition des Novotcherkassk-Museums. Das Gräberfeld befand sich im Zimovniki-Bezirk des Rostover-Gebiets (Abb. 1). Das Hügelgräberfeld bestand aus 9 Hügelgräbern, die im Zwieschenstromland (Flusse Malaja Kuberle und Maly Gaschun, die Nebenflüsse vom Oberen Sal) an einer kleine Anhöhe in eine Ost-West orientierte, 130 m lange Kurganenkette eingeordnet waren. Abb. 1. Hügelgräberfeld Bolschaja Mazanka U, Plan /. ábra. Halomsíros temető Bolsaja Mazankában Es ist die erste Veröffentligung des Gräberfeldes, in dem jedes Hügelgrab ein spätsarmatisches Begräbnis hatte. Das Gräberfeld entstand bei einem bronzezeitliche Kurgan (Nr. 1), der neben den spätbronzezeitlichen Begräbnissen auch eine spätsarmatische Katakombennachbestattung enthielt. Kurgan 1 war der grösste der neun Hügelgräber. Alle anderen Hügelgräber entstanden ausschliesslich in der spätsarmatischen Periode und haben stark standartisierte Masse. Alle Kurganen sind niedrig (keiner war höher als 25 cm). Die Durchmesser von 6 Kurganen betragen 8 m, einer (Nr. 2) - 10 m. Jeder dieser 7 Kurgane hatte eine einziges Katakombenbegräbnis (nur eines war Nischengrab - Nr. 3). Eine besondere Stellung hat der begräbnislose Kurgan N 9, in dem nur Keramikfragmente gefunden waren. (S. Tabelle I). Der Hügelgräbern von 1 bis 6 werden im Altertum beraubt. Die Reste des Skelettes wa-