K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

PARUSIMOV, IGOR: Römerzeitliche Hügelgräber am unteren Don - Római kori halomsírok a Don alsó folyásának közelében

ren nur fragmentarisch und ohne Ordnung erhalten. Die Orientierung der Skelettes kann man nach den zerstreuten Knochenfragmenten nicht rekonstruieren. KURGAN 1. Der Grabhügel ist 0,74 m hoch, sein Durchmesser beträgt 20 m. Bronzezeitlich; Grab 5 spätsarmatische Nachbestattung. Grab 5. (Katakombengrab , Männer grab). 1,1 m östlich vom Hügelzentrum. Die Grab­grube ist 3,50 m tief (vom Hügelgrabgipfelpunkt). Der Dromos ist oval (2,09 x 0,58 m). Die Längsachse ist NNW - SSO orientiert. Der Dromosboden bildet im Norden eine vertikale Stufe, 0,26 mH. Die Grabkammer ist rechteckig (2,50 x 1,90 m), liegt schräg zum Dromos und ist ONO - WSW orientiert (Abb. 2.15). Die registrierte Wandhöhe der Grabkammer be­trägt 0,47 m. Auf dem Kammerboden östlich vom Zentrum wurden Kreide und pflanzliche (?) schwarze Reste festgestellt. In der nord-östlichen Ecke der Grabkammer lagen Fragmen­ten des menschlichen Skelettes (Abb. 2. 15,2) und grau eingeglättete Teller (Abb. 2. 15, 1). Alle anderen Gegenstände wurden in der Raubgrube gefunden: fragmentierte Menschen­knochen, Schafknochen (rechtes Hinterbein), Holzfragmente von Esche (Fraxinus sp.) und Pappel (Populus sp.) 4 Inventarüberbleiben wurden in verschiedenen Teilen, auf verschiede­nen Niveau der Grabgrube ohne erkennbare Ordnung gefunden. INVENTAR: 1. Teller, grau, eigeglättet, H: 8,5 cm, max. Dm: 20,5 cm, Bodendm: 8,5 cm (Abb. 2.1); 2. Wandfragment eines hölzernen Gefasses, Ahorn (Acer sp.); 3. Fragment eines eisernen Messers, L: 5,8 cm (Abb. 2.3); 4. Fragmente eines eisernen Schwertes oder Dolches mit Holzresten auf dem Handgriff /Weide (Salix sp.)/; 5. Bronzene rechteckige Platten mit zwei Bronzenägeln, eine (2,4 x 0,9 cm) völlig erhalten; die anderen stark frag­mentiert (Abb. 2.9); 6. zwei silberne Riemenbeschläge (?), rechteckig (4,1 x 0,4 cm) (Abb. 2.5); 7. Riemenzunge­beschlag, Silber, H: 3 cm (Abb. 2.4); 8. Fragment einer Bronzefibel (Abb. 2.7); 9. Schnallendom, Silber, L: 2,5 cm (Abb. 2.8); 10. drei bronzene eimerförmige Anhänger, H: 1,3 cm (Abb. 2.2); 11. Eine Silberschnalle (1,3 x 1,9 cm) mit Dorn (Abb. 2,6). 7,6 m OSO vom Hügelgrabszentrum 1,03 m tief vom Hügelgrabgipfelpunkt wurde ein Fund endeckt. Im Fund lagen Resten vom Zaumzeug: 1. Trensen mit Ringen (Abb. 2.10,11). Die Ringe hatten je zwei silberne Riemenbe­halter; 2. ein eiserner Ring, Dm: 2,6 cm (Abb. 2.12); 3. eine Bronzeschnalle, L: 3,4 cm (Abb. 2.13); 4. eine Stein­perle; H: 2,3 cm, max. Dm: 2,8 cm (Abb. 2.14). Auf der Oberfläche des bronzezeitlichen Hügelgrabes 1 wurden 3 Wandfragmente von drei verschiedenen kera­mischen Gefässen gefunden: 1. von einem handgeformten grautonigen Topf; 2. von einem grautonigem Gefäss; 3. von einer rottonigen Amphora. KURGAN 2. Das Hügelgrab ist 0,25 m hoch, sein Durchmesser betragt 10 m. Grab 1. (Katakombengrab, Kindergrab (5-7 Jahre alt), 1,0 m südlich vom Hügelzen­trum. Die Grabkammer ist 3,33 m tief (vom Hügelgrabgipfelpunkt). Der Dromos war von Grabräubern zerstört. Es ist oval (0,70 x 1,75 m), seine Langsachse ist N-S orientiert. Der Dromosboden bilden in der nordöstlichen Ecke eine vertikale Stufe 0,43 mH. Die Grabkam­mer ist trapezioid (2,30 x 1,45 m), liegt schräg zum Dromos und ist NO - SW orientiert (Abb. 3.1). Der Katakombenboden war mit der Kreide bedeckt. Auf dem Katakombenboden lagen die Knochen eines Schaffes (linkes Hinterbein) (Abb. 3.1,1). INVENTAR: 1. Kleine keramische Bruchstücke; 2. Fragment einer eisernen Platte (3,2 x 1,6 x 0,6 cm); 3. Frag­ment eines eisernen Messers, L: 3,9 cm (Abb. 3.2); 4. zwei silberne Riemenzungenbeschläge, rechteckig (1,2 x 1,1 cm; 1,1 x 1,3 cm) (Abb. 3.3); 5. eine Bronzefibel, L: 3,4 cm (Abb. 3.5) KURGAN 3. Das Hügelgrab ist 0,20 m hoch, sein Durchmesser beträgt 8 m.

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