K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1994/3. (Veszprém, 1994)
Vorträge - POCHMARSKI, ERWIN: Die Villa von Grünau im Rahmen der römerzeitlichen Villenanlagen in der Steiermark
G.: AÖ 2/1. 1991, 42.; ders.u.a.: Archäologische Landesaufnahme und Fundkataster für Steiermark, FWF-Projekt P 7126/HIS , Jahresbericht 1989 ( 1990) und 1990 ( 1991 ) waren mit leider nicht zugänglich. 9. Vgl. WALACH, G.: Geophysik im Dienste der Archäologie, in: Arbeitstagung Kulturgut - Dokumentation und Forschung. Graz 4.-5. 10. 1990, Mitteilungen der Geodätischen Institute der Technischen Universität Graz 69. 1990.61. 9a Wegen eines die Mitte der Parz. 621 und 622 der KG Grünau in west-östlicher Richtung durchquerenden Telephonkabels, der im N-Teil der beiden Parzellen gleichfalls in west-östlicher Richtung laufenden Pipeline AdriaWien und zweier über das im N angrenzende Gebiet (Parzellen 625 und 626 der KG Grünau) gehender Starkstromleitungen war die Durchführung geomagnetischer Messungen kaum möglich. 10. Vgl. die Vorberichte für die Grabungen der Jahre 1988 und 1989: POCHMARSKI, E.: PAR 39. 1989. 15.; 40, 1990, 19.; ders.: FÖ 27. 1988. 320.; 28. 1989. 253.; ders.: AÖ 1/1-2. 1990. 49. Abb. 16. 17.; ders.: Nachrichtenblatt der Archaeologischen Gesellschaft Graz (Steiermark) 1988. (4), 1.; 1989. (4), 6. 11. Die zeichnerische Rekonstruktion der SW-Ecke des westlichen Komplexes wird K.-F. Gollmann verdankt. Die Maße des quadratischen Baues betragen: Außenmaße 9 x 9 m, Innenmaße 7,50 x 7,50 m. 12. Das besonders gut erhaltene O-Fundament hat eine Breite von 0,80-1,00 m und eine Höhe von max. 0,70 m; es besteht im unteren Teil aus Rollsteinen, im oberen aber aus mit Mörtel gebundenen Kalksteinen. 13. Allerdings haben sich von dem Mosaik nur mehr das auf einer Unterlage aus Lehm liegende Mörtelbett und aus dem Mörtelverband gerissene, flache Tesserae in weißer und schwarzer Farbe gefunden; vom Wand verputz konnten geometrisch dekorierte Fragmente geborgen werden. 14. Abstand von O-Fundament des Eckbaues: 0,90 m; Entfernung zwischen den Pfostenlöchern: 3,60 m. 15. Vgl. die Vorberichte für die Grabungen des Jahres 1993: POCHMARSKI, E.: PAR 44. 1994. 7., FÖ 32. 1993. (im Druck); AÖ 5/1 1994. 39. 16. Es handelt sich hier (im Gegensatz zu dem Eckturm) um Fundamente aus Flußkieseln und Schotter von durchschnittlich 0,70 m Breite und 0,50 m Höhe, die in FundamentgTäben geschüttet und nur mit Lehm gebunden sind. 17. Die Länge des mittleren Parallelfundamentes beträgt 18 m. 18. Dieses innere Fundament verläuft in einem Abstand von 1,20 m westlich von dem N-S-Fundament, bei dem das mittlere und das südliche Parallelfundament auslaufen. 19. s. o. Anm. 15. 20. Das Fundament der östlichen Außenmauer konnte auf eine Länge von 8,60 m hin freigelegt werden. 21. Dafür spricht die Breite des Fundamentes von 0,90 m und seine Herstellung aus größeren Flußkieseln. 22. In der noch nicht gegrabenen Fortsetzung könnte es sich um die östliche Außenmauer eines zu dem Eckturm an der SW-Ecke symmetrisch angelegten Eckrisalits handeln. 23. Die Breite des hofseitigen Fundamentes beträgt 0,70 m; wie üblich handelt es sich um Schüttfundamente aus Flußkieseln und Schotter. 24. Vgl. die Vorberichte für das Jahr 1989: s. o. Anm. 10: für das Jahr 1990: POCHMARSKI, E.: PAR 40. 1990. 21.; ders.: FÖ 29. 1990, 257.; AÖ 1/1-2. 1990. 50. Abb. 17; ders.: Nachrichtenblatt der Archaeologischen Gesellschaft Graz (Steiermark) 1990. (4). 9. 25. Die freigelegte Länge beträgt 8,60 m. Auffälligerweise sind das Fundament der Außenmauer und das hofseitige Fundament sowohl in der Breite (0,70 m), als auch in der Bauweise (Kalksteine über Kieseln) ziemlich gleichartig. 26. Die Länge des freigelegten Stückes beträgt 9,30 m. 27. Die Länge des freigelegten Restes beträgt 1,80 m. Unmittelbar östlich von diesem Mauerfundament wurde in einer Tiefe von 0,50 m unter der Humusoberkante im sterilen Lehm der Silberbecher von Grünau gefunden. 28. Vgl. die Vorberichte für das Jahr 1990: s. o. Anm. 24; für das Jahr 1993: s. o. Anm. 15. 29. Dabei fällt unmittelbar westlich der NO-Ecke ein apsidal nach innen (also zum Hof) einschwingender Fundamentrest besonders auf. 30. In einer Entfernung von 12 m und 17,80 m ab der NW-Ecke. 31. Maße jeweils ca. 5 x 3 m. 32. Maße 5,10 (mit Apsis) x 3 m. 33. Vgl. die Vorberichte für die Jahre 1991 und 1992: POCHMARSKI, E.: PAR 41. 1991. 31.; 43. 1993. 10.; ders.: FÖ 30. 1991. 314.; 31. 1992. 510. Abb. 899. 900.; AÖ 3/1. 1992. 48. Abb. 20; 4/2. 1993. 36. Abb. 15. 34. Mit dieser Annahme schien die Beobachtung übereinzustimmen, daß sich südlich des östlich an den westlichen Baukomplex anschließenden Fundamentes Ausrißgruben fanden, die auf ein paralleles Fundament hinweisen, das dem südlichen der drei parallelen Fundamente im westlichen Baukomplex entsprochen hätte. 35. Die Fundamente der südlichen Langseite des Anbaues sind zwar in der üblichen Stärke von 0,75 m erhalten, die Höhe des Mauerfundamentes beträgt hingegen nur mehr 0,10-0,20 m. Es ist zu vermuten, daß die Funda-