Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

sehen Skelettgrab von Loretto, mit einem ähnlichem Muster wie bei den vorherigen 159 . Typ XV-XVIII. 5.11-17. Hier sind solche Ringfibeltypen sichtbar, die hinsichtlich ihrer Anwendung den bisher erörterten gleich sind, deren Ring jedoch nicht nur an einem kleinen Teil, bei dem Ansatz, sondern ringsherum verziert ist. Diese ringsumlaufende Verzierung besteht im allgemeinen bei den mit Durchbruchtechnik erzeugten Stücken aus üblichen Motiven bzw. aus durchbrochenen Inschriften (Taf. 5.13.). Bei den Zierelementen dominierten die Pelta und ihre Varianten. Die ein­zelnen Typen kommen auf Grund der bisherigen Datensammlung bloß in einigen Exemplaren (oder nur in einem Stück) in den Fundorten Brigetio, Westpannonien und Siscia vor. (7. St.) Sie gehören im allge­meinen zu den großen Stücken: mit Durchmessern 68-78 mm. Über exaktere, zeitbestimmende Angaben verfugen wir nicht, sie sind als Ein­zelfunde ans Tageschlicht gekommen. A Riegl und W. Jobbat zählen sie auf Grund ihrer durchbrochenen Verzierung zu den späten Stücken aus dem 3-4. Jh. 160 Typ XV. 5.11. Fo.: Loretto (Inv.-Nr.: 381.). Auf Grund meiner alten Aufzeichnungen ist das Stück aus einem Brandgrab zum Vorschein ge­kommen, Begleitfunde werden im Inventarbuch nicht erwähnt. Der innere Teil des Stückes ist die eigentliche Ringfibel (Ring und glatter Ansatz), die von einem dicht durchlöcherten Kreisring umgeben ist. Dieser Kreisring wurde an vier Stellen - in gleichen Abstanden vonein­ander - am inneren Ring befestigt. Der Dorn fehlt; sein Bewegungs­raum dürfte nur ein Viertelkreisbogen gewesen sein, seine Befestigung haben die etwas abgenutzten Anschläge gesichert. Sowohl die Vorder­ais auch die Rückseite des Stückes wurden flach ausgebildet, nur die Vorderseite des inneren Ringes ist etwas erhaben. Dm: 68 mm, D: 2,5 mm. 5.12. Fo.: Brigetio. (Einstige Fleissig-Sammlung, alte Inv.-Nr.: 368. Jetzt: UngNatMus Inv.-Nr. : 2/1950,311.). Mit Silber- oder Weißmetall­überzug. Ähnlich aufgebaut, wie das vorangehende Stück, nur das Muster des Kreisringes sieht anders aus: es besteht aus durchbrochenen Pelten 161 (und nicht aus Kreisen). Die Vorder- und Rückseite sind flach bearbeitet, nur die Vorderseite des inneren Ringes ist stark erhaben. Die Anschläge sind knopfformig. Dm: 73x74 mm, D: 3 mm. - Fo.: Brigetio (UngNatMus Inv.-Nr.: 152, 1885, 346.) Ein kleines Fragment, das aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem äußeren, durch­brochenen Randring einer Ringfibel stammt. Ihr Muster ist dem des

Next

/
Oldalképek
Tartalom