Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

L: ca. 80 mm, Dm: ca. 60 mm. Aus Pannonién sind mir keine anderen Eisenfibeln außer einigen Fragmenten aus Cserszegtomaj bekannt. 4.3. Fo.: Unbekannt. (Inv.-Nr.: 111/1894, 80. 128 ) Ein Exemplar mit einem fragmentarischen Ansatz, die Rückseite ist mit grüner Patina bedeckt. Im Gegensatz zu dem massiven Ringkörper ist der keilförmig zusammenlaufende Ansatz an beiden Seiten mit je einer dünnen, zurückgebogenen Ranke verziert. L: 71,5 mm, Dm: 59 mm, D des Ansatzes: 3 mm, D des Ringes: 3,5 mm. - Fo.: Poetovio. Von hier wurde ein Exemplar mit sehr ähnlichem Ansatz veröffentlicht 129 . Der Ansatz ist oben zickzackförmig, den bei­den starken Anschläge schließen sich geschweifte Ranken an. L: ca. 70 mm, Dm: ca. 60 mm. Typ VI. und Varianten, Taf. 4.4-11. Karte 3. Zeigen eines ziemlich einheitlichen Typ. Auch ein halbfertiges Exem­plar (Taf. 4.4. a-b.) kommt vor: der Typ wurde also auch bei uns erzeugt. Verzierung: kleine, kreisförmige Verlängerungen am Ende des Ansatzes in verschiedenen Formen, mit kürzeren oder längeren Ranken variiert, die uns zuweilen an die Peltaform erinnern (Taf. 4.8-11). Es gehören insgesamt 14 St. dazu, und diese kommen - von Intercisa abgesehen - vielmehr in den westlichen Landesteilen vor. Ihr Durch­messer schwankt am häufigsten zwischen 46-52 mm. Ihr Alter kann auf das späte 3. und auf das frühe 4. Jh. gesetzt werden. Drei Exemplare aus Savaria wurden einer Röntgenemissionsuntersuchung unterzogen. 4.4.a-b. Fo.: Savaria (Inv.-Nr.: 54.756.6.). Ein halbwegs bearbeitetes Exemplar, aus dem Gelände des hautigen Sportplatzes des Sportvereins Haladás SE. Siehe Anmerkung Nr. 91. Stadtkarte 5. Nr. 1. Das Stück wurde einer Röntgenemissionsuntersuchung unterzogen. Der Ring des Stückes mit den Anschlägen ist schon ausgearbeitet, die Vorderseite tritt scharf hervor, während die Bearbeitung des Ansatzes, seine Zisellie­rung, nicht beendet wurde. Das Stück hätte den Exemplaren unter Taf. 4.7-15. geähnelt, wenn man es vollendet hätte. Auch auf dem Ansatzteil ist die Unvollständigkeit zu sehen (4b.). L: 67 mm, Dm: 46 mm, D des Ansatzes: 2 mm, D des Ringes: 3 mm. - Fo.: Unbekannt, wahscheinlich aus der Gegend von Pápa (Kom. Veszprém, Ortsgesch. Mus., Pápa, Inv.-Nr.: 63.45.19, Geschenk.). Das ist das einzige aus Silber erzeugte Stück im ganzen Material. Der kleine Ring am oberen Teil des Ansatzes ist ohne Verzierung. L: 71 mm, Dm: 48 mm. 72

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