Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

wahrzunehmen, daß die Kreuzlinie am unteren Teil zur Hälfte bearbei­tet wurde, jedoch ist der darüber sichtbare, halbkreisförmige Teil unbe­arbeitet. Es kann beobachtet werden, daß sich ein Eisenrest unten auf dem Ring angerostet befindet, was der Stumpf eines Domes gewesen sein mag. Jedenfalls können die Arbeitsprozesse auf diesem Stück beo­bachtet werden: praktisch sind alle Bestandteile des Exemplares fertig geworden, bloß die endgültige Formung des Ansatzes blieb weg. Der mittlere Teil ist blechartig dünner, die Rückseite ist ähnlich. L: 69 mm, Dm: 53-54 mm, D des Ansatzes: 5 mm, D des Ringes: 6 mm. 3.2. Fo.: Savaria (Inv.-Nr.: 54.762.28.). Ohne eine nähere Fundortsan­gabe. Der Ansatz des mit grüner Patina bedeckten Exemplars ist ein­fach; oben befindet sich eine kleine, zickzackförmige Einkerbung, ganz oben ein kleiner (fragmentarischer), halbkreisförmiger Abschluß. Das ganze Stück ist ein wenig gebogen, der Ring etwas nach rechts defor­miert. Die Anschläge sind kleine Knöpfe. L: 56 mm, Dm: 45 mm, D des Ansatzes: 2 mm, D des Ringes: 3 mm. 3.3. Fo.: wahrscheinlich Nagyberki-Szalacska (Inv.-Nr.: 206.). Das Stück wurde einer Röntgenemissionsuntersuchung unterzogen. Ein ziemlich filigranes Exemplar mit grüner Patina. Der Ansatz stimmt fast völlig mit dem des vorangehenden überein, er befindet sich aber in einem besseren Zustand und so ist der kleine rechteckformige, von klei­nen Einkerbungen verzierte Abschluß oben gut zu sehen. L: 52 mm, Dm: 35 mm, D des Ansatzes: 2 mm, D des Domes: 2 mm. 3.4. Fo.: Intercisa UngNatMus (Inv.-Nr.: 29/1906, 7). Vom Ackerfeld des F. Kincses (Prz. 2035) (Siehe Karte 6. Nr. 5.) 107 Die Datierung hat К Sági folgendermaßen festgestellt: die erwähnte Parzelle liegtauf dem der Donau zu fallenden Teil des Öreghegy, worauf sich der der römi­schen Straße entlang entstandene Gräberfeldteil befand; er war seit den 30er Jahren des 4. Jhs unbenutzt. 108 Die Form des Stückes stimmt völlig mit der des vorangehenden überein, obwohl die Einkerbungen am obe­ren Teil des Ansatzes besser erhalten geblieben sind. Auf dem Ring unten ist ein kleiner Eisenrest zu sehen, dies dürfte die Stelle des Domes gewesen sein. L: 54 mm, Dm: 41,5 mm, D: 3,5 mm, Br des Eisenrestes: 3 mm. - F.: Sopianae (Inv.-Nr.: 1123), gehört zum älteren Material des Mu­seums, das - ohne nähere Angaben - bei den Kanalisationsarbeiten zum Vorschein gekommen ist. Der mit grüner Patina bedeckte, frag­mentarische Ring gleicht völlig dem vorangehenden Exemplar. Der Ring ist links deformiert. Auf dem Ansatz sind die Einkerbungen gut sichtbar. L: 50 mm, Dm: 44 mm, D des Ansatzes: 2 mm, D des Ringes: 3,5 mm.

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