Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 13-14. (1979-1980) (Szombathely, 1984)
Természettudomány - Horváth Ernő: A környei népvándorláskori temető növénymaradványai
1. Die ökologischen Faktoren wirken nicht von einander getrennt, sondern gemeinsam auf die Organisation der Lebewesen ein. 2. Diese Einwirkung erleidet einen ständigen Wechsel nach Ort und Zeit (so: Stadtzentrum, kleinere Ortschaft, Jahreszeiten, Tageszeiten usw.). 3. Die Anpassungsfähigkeit der Lebewesen — in unserem Fall der Flechten — wird neben dem Ererbten und den anatomischen Eimgenschaften von den Umweltbedingungen, vom Ausmass und von der Richtung deren Veränderung wesentlich beeinflusst. Von besonderer Bedeutung ist das in Städten, wo die naturgegebenen Faktoren — z. B. Wasserdunst, Temperatur, Lichtverhältnisse usw. — mit den aus der menschlichen Tätigkeit entspringenden künstlichen, meist giftigen Immissionen in eine enge Weohselwirikung treten. Das Ausmass oder die momentan vorhandene Quantität der Konzentration der einzelnen Faktoren können die Einwirkung des äderen oder der anderen intensivieren oder abdämpfen. 4. Aus dem Gesagten resultiert es, dass es keinen alleindominierenden Faktor gibt. Überblick des Tests: TAXON: FUNDORT: PHOROPHYTON (Substrat): LUFTVERUNREINIGUNG: S0 2 mg/m 3 N0 2 mikrogramm/m 3 MIKROKLIMATISCHE DATEN: Relative Feuchtigkeit % Temperatur °C ADAPTIVE WERTE — HÄUFIGKEIT: ERGEBNISSE DER ANATOMISCHEN UNTERSUCHUNG DES TAXONS: BEMERKUNGEN: Nach dem Taxon schreibt man den Namen der betreffenden Flechtenart. Zum Fundort kommen der Name der Stadt und der Strasse oder des Parks und die Lage. Als Rhorophyton betrachten wir die Baumart, woher die Flechte gesammelt worden ist. Man soll dem Rhytidom der Bäume als einem aibiotischen Faktor für das Epiphyton Beachtung schenken. Farbe und Qualität der Rinde, Tiefe der Risse, chemische Reaktion können begründen, welche Flechtenarten an der betreffenden Baumart heimisch sein können. In städtischer Umgebung ist die Versäuerung des RindennpH zu beobachten (SKYE. 1968). In die Rubrik der Verunreinigung der Luft kommt mioht nur die Konzentration des Schwefeldioxids, sondern auch die des Stickstoffdioxids, weil in Siedlungen und in deren nächster Umgebung fast ausschliesslich nitrophile Taxone zu finden sind, die für einen höheren N-Gehalt der Luft unempfindlich sind, sie aufnehmen und verwenden — zu Aminosäuren, Eiweiss-stoffen — oder speichern können. Diese Eigenschaft der epiphyten Flechten hat schon BARKMAN (1958) erwähnt. Es sind aber für uns noch immer unbekannt jene minimalen oder maximalen Quantitäten der nitrosen Gase, die die Existenz der nitrophilen Arten unmöglich machen. Deshalb ist es zweckmässig, die Konzentration der Giftstoffe betreffend auch die Minimal- und Maximalwerte mitzuteilen. 31