Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 13-14. (1979-1980) (Szombathely, 1984)

Természettudomány - Horváth Ernő: A környei népvándorláskori temető növénymaradványai

Neben der Luitveirunrieinágung ist auch das regelmässige Messen der rela­tiven Feuchtigkeit und der Temperatur sehr wichtig. Viele Beobachtungen und Laboratoriumsversuche beweisen es, dass die Epiphyta für den Gang der Luft­feuchtigkeit und Temperatur äusserst empfindlich sind. Diese Faktoren beein­flussen hauptsächlich die Intensität der Photosynthèse. Die Bedeutung der Feuchtigkeit haben schon FELFÖLDY (1942), BUTIN (1954), BARKMAN (1958), BERTSCH (1966), LeBLANC, RAO (1973 a) und an­dere hervorgehoben. Im trockeneren Klima der Städte kommt der Luftfeuchtigkeit eine beson­dere Bedeutung zu. Auch die hohe relative Luftfeuchtigkeit und die hohe Ver­schmutzung der Luft ifeönnen schädigend auf die epiphytisohen Organisationen einwirken. Eine feuchtere Umgebung kann in den Städten nur noch in der Nähe von Flüssen, Bächen, künstlichen Teichen oder Stauseen vorkommen. Aus den Klimauntersiudhungen geht hervor, dass das Küma der Großstädte immer stärker dem Wüstenkliima ähnlich wird. In diesem Fall ist es ebenso zweckmässig, die (Minimal- und Maximalwerte anzugeben. Aus Durchschnittswerten allein kann man auf die ökologische Amp­litúdó der einzelnen Taxone kaum schliessen. Von besonderer Bedeutung sind die regelmässigen Messungen des Mikro­klimas in der Heázumgsperiode, als die Konzentration der toxischen Stoffe am höchsten ist. Durch die Bestimmung des Adaptivwertes ist es festzulegen, inwieweit sich der einzelne Taxon den vorhandenen Umweltbedingungen anpassen kann. Die Bestimmung des Adaptivwertes wird mit der Verwendung einer Skala erleich­tert. Der Adaptivwert der Taxone wird mit den Zahlen 1, 2, 3 bezeichnet, die Folgendes besagen; — Wenn der Taxon eine Fläche von 20x20 cm 2 oder darüber am unter­suchten Baum einnimmt, oder er in allen Regionen des Stammes zu finden ist, so ist sein Adaptivwert 1. — Wenn die Fläche kleiner ist bis zur untersten Grenze von 5x5 cm 2 , so ist der Adaptivwert 2. Dies gilt auch in dem Fall, wenn die betreffende Art in einer einzigen Region des Phorophyten zu finden ist. — Wenn die vom Taxon eingenommene Fläche unter 5x5 cm 2 ist, so ist sein Adaptivwert 3. Dieser Wert gilt auch an dem Fall, wenn am Baum nur 1—2 Lager vorzufinden sind und sie sich im Absterben befinden. , Í Neben der Verwendung des Tests halte ich auch die Herstellung zönologi­scher Aufnahmen in den Städten und in ihrer Umgebung für notwendig. Bei den Aufnahmen in der Flechten-Zönologie werden Flächen mit Seiten von 20 cm, also von 400 cm 2 untersucht, die „der kleinsten Fläche entsprechen, die innerhalb eines gegebenen Bestands die Arten der betreffenden Zönose bein­haltet" (GALLE, 1976). Unter städtischen Bedingungen kann man nur vereinzelt /von intakten Zö­nosen sprechen; an ihrer Stelle findet man meistens nur Assoziationsfragmente an den Baumstämmen. Die Flächen von 400 am 2 werden also nicht von voll­ständigen Assoziationen eingenoninien, sondern von solchen Gemeinschaften bzw. Taxonen, die von der betreffenden Zönose den Giftgasen gegenüber die stärkste Resistenz leisten. Die zönologischen Aufnahmen können die Test-Untersuchungen entsprech­end ergänzen. Mit ihrer Hilfe kann man die allmähliche Verstärkung der ein­zelnen Zönosen mit der Entfernung von der Stadt beobachten, weiterhin die 32

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