Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 7-8. (1973-1974) (Szombathely, 1979)

M-Wolfschrs Maximum m - Wolfsches Minimum Diagramm XIII. Gesamtholzkurve der Abies grandis des Arboretums von Kámon Stockung im Dickenwachstum, was mit einem Sonnenfleckmaximum zusammenfällt ; es war ein trübes, lichtarmes und auch an Niederschlägen nicht reiches Jahr. Der Baum machte bis zu seinem 17. Lebensjahr, bis 1921, im Laufe von 4 Jahren ein riesiges Höhenwachstum durch. Da waren offensichtlich starke kulturelle Einflüsse hinsichtlich der Um­gebung, der Umwelt des Baumes zur Geltung gekommen, die sich mit den günstigen klimati­schen Einwirkungen anhäufend ein maximales Wachstum zur Folge hatten. Die Jahre 1919—21 haben sich als ziemlich niederschlagsarm erwiesen, was auch soviel be­deutet, dass diese Jahre ziemlich lichtreich waren. Folglich kam unsere lichtbedürftige Tanne in ein Lichtoptimum. Als Küstentanne, beansprucht sie auch viel Feuchtigkeit und Dunst. Und hier schaltete sich der kulturelle Eingriff ein, der im betreffenden Zeitabschnitt das Fehlen des klimatischen Wassers kompensierte. Es ist nämlich wahrscheinlich, dass um 1919 im Arboretum — belehrt durch die Schäden des Hochwassers von 1916 — im Bereich zwischen dem „Alten Teich" und dem Gyöngyös-Bach Binnenwasserregulierung durchgeführt wurde. Diese Regulie­rung könnte unsere Tanne günstig beeinflusst haben; sie lebte in der Nähe des Gyöngyös-Baches und kam wahrscheinlich in die Nachbarschaft eines Entwässerungskanals und dadurch unter günstigere mikroklimatische Bedingungen. Dabei könnte auch noch mitgewirkt haben, — wofür auch Anhaltspunkte vorhanden sind —, dass im Laufe der Regulierung auch der Schlamm aus 37

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