Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 7-8. (1973-1974) (Szombathely, 1979)

dem „Alten Teich" und aus dem ausgeräumten Bett des Baches hierhergebracht wurde, was wiederum günstig auf das starke Wachstum unserer Tanne eingewirkt haben kann. Der Baum fällt auf 1929, was nahe dem Wolfschen Maximum (1928) liegt, wieder auf einen Tiefpunkt zurück, dann kommt 1934, also in der Nähe eines Wolfschen Minimums, wieder ein hoher Wert. Irn. Jahre 1937 reagiert er auf das Sonnenfleckmaximum mit verringertem Gesamt­holz, und drei Jahre später, beim Wärme- und Lichtminimum von 1940, sinkt er wieder auf einen niedrigen Wert zurück. Von diesem Tiefpunkt aus erhebt er sich bis 1944—45 wieder unter der Einwirkung günstiger Lichtverhältnisse (Wm). Im Jahre 1947 beantwortet er das Sonnen­fleckmaximum wieder getreu mit einem schwächeren* Wachstumsminimum, woraus er bis 1950 unter den günstigeren Lichtverhältnissen das Niveau von 1945 erreicht. Von hier sinkt er im Laufe von drei Jahren auf äusserst tiefe Werte herab, was die Folge des Blitzschlags von 1950 und der wahrscheinlich daraus resultierenden Krankheiten ist. Von da ab war sein Wachstum sehr stark herabgesetzt worden. Er reagierte dennoch mit seinen kleineren Wachstumsschwan­kungen auf die klimatischen Einwirkungen, die seine Umwelt beeinflusst haben, bis ihm 1968 ein neuer Blitzschlag den endgültigen Untergang herbeiführte. Die Exotentanne aus dem Arboretum von Kámon zeigt also sehr schön und aufschlussreich die Folgen der Zusammenwirkung von Klima und Kultur. Diagramm XIV. Vergleich der Kurven der Castanea sativa, der Larix deeidue und der Abies grandis Auf dem letzten Diagramm XIV., geben wir zusammenfassend gemeinsam die Kurven, die die Messungsergebnisse des Gesamtholzes, d. i. der Jahrringbreiten unserer drei rezenten Holz­proben, der Edelkastanie von Velem, der Lärche von Répáshuta und der Tanne von Kámon dar­stellen. Auf der Abszisse haben wir die mit den Jahrringen synchronisierten Kalenderjahre und die Minima und Maxima der Sonnenflecktätigkeit zur Schau gebracht. Auf der Ordinate haben wir die in den Zehnteln des mm-s ausgedrückten wirklichen Werte der Jahrringe gegeben. Aufgrund des Vergleichs der Kurven ist festzustellen, dass ihr Lauf in vielem überein­stimmt, was die Grundzüge des Klimas des Karpatenbeckens widerspiegelt. Ein Teil der Abwei­chungen entspringt der verschiedenen Lebensweise und Bedürfnissen der einzelnen Pflanzen. 38

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