Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)

Évi jelentés a Vas megyei múzeumok 1965., 1966–1970. évi munkájáról - Savaria Múzeum, Szombathely - Bárdosi János: A Néprajzi Osztály jelentése

Die wichtigste Aufgabe der Berichtsperiode stellte — neben der üblichen wissenschaft­lichen, museologischen und Volkscrziehungstäliigkek — die Errichtung bzw. der Bau des ettbneginaphisichen Freiilichtimuseunis dar. Wie aus unseren früheren Jahresberichten sowie aus dem Material unserer Registratur hervorgeht, figurierte däeses Objekt auch un­ter (mehreren Biczcichniungeini. Anfangs war es als Skanzen und ethnagraphisches Freilicht­museum erwähnt, später — zur Zeit der Anfertigung des Prograimmplanes und des Einbauplancs — kam die Bezeiehung Vaeer Dorfmuseum in den Vordergrund, neuer­dings wird es immer häufiger Vaser Museumsdorf genannt. Das schwedische Wort „Skanzen" deckt nämlich den Begriff des ethnographischen Freilichtmuseums nicht völlig, da dies nur der Ortsname jenes Gebietes der schwedischen Hauptstadt ist, wo in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts ein Museum dieser Art entstanden war. Die zutreffendste ungarische Bezeichnung ist „ethnographisches Freilichtmuseum", das aber leider zu lang ist, da es aus drei Wörtern besteht, ausserdem kann es sich sowohl auf den Museunistyp beziehen, der die von ihrem OriginaloTt weggebrachten, in einer neuen Umgebung neu errichteten Gebäude umfasst, als auch auf jenen ethno­graphischen Museumstyp, der diese am Originalort in einer Gruppe als Volksdenkmals­ensemble in Form eines eingerichteten Reservats bewahrt. In der.. Sprache der westlichen, nördlichen und der mit uns benachbarten Völker finden wir ähnliche Bezeichnungen, mit der Ausnahme Rumäniens, wo sich anstatt des Freilichtmuseums der dem „Dorf­museum" entsprechende Ausdruck eingebürgert hat. Vermutlich verwenden wir die Bezeichnung Dorfimuseum auf Grund einer wortwörtlichen Übersetzung (Spiegelüber­selzung) des rumänischen Ausdrucks, obwohl sich in Ungarn im allgemeinen Bewusst­sein als „Dorfimuseum" der Ausdruck für die in einzelnen Dörfern entstandenen kleinen musealen Sammlungen eingewurzelt hat. Unseres Eraohtens ist der Begriff der neuen Etablissements mit obigen nicht identisch, daher halten wir den Ausdruck „Museums­dorf" für richtiger. Diese Terminologie drückt kurz und bündig den Begriff des neuen Muscumstyps aus, denn die umsiedelten Gebäude sind als museale Gegenstände auf­zufassen und ihre gemeinsame Anordnung bildet ein Dorf, sodass es sich in diesem Fall tatsächlich um ein museales Dorf, oder kurz Museumsdorf, handelt, welches das Ensemble, die planmässig errichtete organische Einheit, also ein vom Museum errichtetes Dorf umfasst und nicht eine vorn Dorf errichtete Sammlung, also nicht ein Museum des Dorfes. In diesem Fall kann auch die Bezeichnung „Freilicht" fortgelassen werden, da ein Dorf nur im Freien vonstellbar ist. Nach dieser Abschweifung im Zusammenhang mit der Bezeichnung geben wir einen sikizzenhafilen Überblick über das Rroigrammpirojelkt und den Bebauungsplan des M/u­seumsdortfos, sowie über den Gang der I. Bauetappe und über die bis Ende der Berichts­periode erzielten Resultate. Wie auch aus dem Bericht für das Jahr 1965 hervorgeht, umfasste unsere Tätigkeit im Zusammenhang mit der Errichtung des Muscuimisdorfes bloss die Auswahl und Ent­eignung eines zweckmässigen Terrains und Verhandlungen über die Sicherung der für den Beginn der Bauarbeiten nötigen Kosten. Wie wir bereits damals darauf hingewiesen haben, wurde seitens des Exekutivkomitees des Komitats durch Beschluss Nr. 132/1965 vom 18. Mai 1965 festgelegt, dass für Zwecke des ethnographischen Freilichtmuseums das Terrain zwischen Kárpáti Kelemen Gasse und dem Kahnffahrtteioh bestimmt und als erste Etappe das Gebiet zwischen Árpád út und dem Teich in Anspruch genommen wird. Von den im Sinne dieses Beschlusses bestimmten cca. 10 Katastraljoch — welche 533

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