Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 359, Fund. Nr: zv359.1, Inv. Nr: 2.540.1948; Höhe: 160 mm, Breite: 200 mm, Mündung DM: 80 mm, Boden DM: 85 mm; Indices: A: 0,80, Dl: 2,35, D2: 0,94, El: 0,62; Profilform: 2a2al/b; Verzierung: Pvrl 7 (Abb. 49.6). Kat. Nr: 353 Reste eines dunkelgrauen, dünnwandigen, gedrungenen dreigliedrigen Bechers aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche und roten Farbspuren. Der Umbruch ist rundlich und die Schulter gewölbt. Auf kurzem und trichtenförmigem Hals steht sich nach außen verjüngender Rand. Auch der Innenrand war rotbemalt. „An der Schulter waren Dreiecke mit der Spitze nach oben bzw. unten. Letztere waren von links nach rechts, erstere von rechts nach links mit dicht eingeritzten Linien ausgefüllt. In den Rinnen der eingetieften Linien ist noch die rote Farbpasta erhalten". Auf dem Umbruch sind vier gegenständige, horizontal durchbohrte kleine Warzen angebracht (Ebenda, 152., Taf. 81.8). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 360, Fund. Nr: zv360.1, Inv. Nr: 2.542.1948; Höhe: 90 mm, Breite: 110 mm, Mündung DM: 98 mm; Profilform: lblal; Verzierung: f-2dlb4, Pvr05+, Irv-RF (Abb. 48.4). Kat. Nr: 354 Restlicher Teil eines grauen, dünnwandigen, gedrungenen dreigliedrigen Bechers aus feingemagertem Ton. Auf konischem Unterteil stehen stark abgrundeter Bauch, mit vier spitzen Warzen und gewölbte Schulterpartie. Der breite, mäßig hohe Hals lädt aus und der ausladende Rand verjüngt sich (Ebenda, 152., Taf. 81.7). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 360, Fund. Nr: zv360.2, Inv. Nr: 2.544.1948; Höhe: 108 mm, Breite: 136 mm, Mündung DM: 110 mm, Boden DM: 50 mm; Indices: A: 0,79, Dl: 2,72, D2: 2,20, El: 2,31, E2: 1,12; Profilform: lblbl/a; Verzierung: RF, Pvr05, Irv-RF (Abb. 50.1). Kat. Nr: 355 Dickwandiger, braungrauer Napf aus grobem und körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Unterteil zeigt eine konische, ein wenig gerundete Form. Bauch und Schulter sind rundlich gestaltet und der kurze Hals ist zylindrisch. Der stark ausladende Rand verjüngt sich nach außen. Auf dem Umbruch sitzen vier vertikal durchbohrte Ansätze (Ebenda, 152., Taf. 81.6). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 360, Fund. Nr: zv360.3, Inv. Nr: 2.543.1948; Höhe: 100 mm, Breite: 112 mm, Mündung DM: 92 mm, Boden DM: 66 mm; Indices: A: 0,89, Dl: 1,69, D2: 1,39, El: 0,61, E2: 0,48; Profilform: Ic2c2; Verzierung: Pvr05- (Abb. 50.2). Kat. Nr: 356 Dunkelgraue, dickwandige runde Schüssel aus grobem Ton. Der breite Unterteil lädt abgerundet aus. Der Bauchumbruch ist kantig modelliert und der ein weinig nach innen gezogene Hals lädt aus. Der Rand verjüngt sich nach außen (Ebenda, 152., Taf. 81.15). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 361, Fund. Nr: zv361.1, Inv. Nr: 2.554.1948; Höhe: 86 mm, Mündung DM: 230 mm, Boden DM: 40 mm; Indices: A: 0,37; Profilform: 2b2a3/c (Abb. 50.3). Kat. Nr: 357 Graubraun-fleckig ausgebrannter, dickwandiger dreigliedriger Krug aus grobem und körnigem Ton. Auf sich konisch ausbreitendem Unterteil stehen rundlicher Bauch und leicht gewölbte Schulterpartie. Der hohe und schlanke Hals weist eine zylindrische Gestalt auf und der sich einseitig verjüngende Rand lädt aus. Auf dem Umbruch stehen drei runde Buckeln „in gleichen Abständen, die die Profilform stark betonen". Auf der Oberfläche haben sich Spuren von roter Malfarbe erhalten (Ebenda, 153., Taf. 81.12). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 361, Fund. Nr: zv361.2, Inv. Nr: 2.550.1948; Höhe: 309 mm, Breite: 234 mm, Mündung DM: 138 mm, Boden DM: 81 mm; Indices: A: 1,32, Dl: 2,88, D2: 1,70, E2: 0,89; Profilform: ldlc2/d; Verzierung: RF, Pvr05 (Abb. 50.5). Kat. Nr: 358 Dickwandiges, bräunlichgrauer Butmir-Gefäß aus körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der konische Unterteil ist nur ein wenig gebaucht und der, mit vier sich verjüngenden Buckeln versehene, Bauchumbruch