Somogyi Múzeumok Közleményei 12. (1996)

Bartosiewicz László: Közép - és Török kori állatmaradványok Segesdről

222 BARTOSIEWICZ LÁSZLÓ LÁSZLÓ BARTOSIEWICZ: MITTELALTERLICHE UND TÜRKENZEITLICHE TIERRESTE AUS SEGESD Zusammenfassung Der größte Teil der Knochen vertritt dem mittelalterlichem Stadtzentrum entsprechenden Teil. Das Material ist auf 4 chronologische Gruppen zu zerteilen. Die in der Stufe des spätgotischen Hauses aus dem Ende des XIV. Jahrhundertes gefundenen Knochen (Pékó föld) sind am frühersten. Der größte Teil der Tierreste, die im südwestlichen Teil des Gebietes, in der Nähe der Pfarrkirche heraufgebracht war, stammt aus dem Spätmittelalter. Zu diesem gehören auch die Gegenstände der auf den anderen Stellen der Siedlung (vor allem in Bares) befindlichen einzelnen Objekte. Es ist auf den später freigelegten Teilen des Stadzentrums (vor allem in Bares) mit einem späteren Material zu rechnen. Das ist überwiegend das Material des aus dem XVI. Jahrhundert stammenden Gebäudes aus der Türkenzeit in Pékó und der Gruben bzw. der mit zertstörten Strohlehmschichten ge­schlossenen Teile. Nach Angaben von Faunalisten näherte sich das Verhältnis der Ziegenknochen, die zu bestimmen sind, erst am Ende des XIV Jahrhunderts und in der Türkenzeit 15%. Im letzten Zeitabschnitt ist es gelungen, auch Ziegel ohne Hörner (wahrscheinlich aus Imprt) zu identifizieren. Knochen, die auf Rindfleisch von bester Qualität beweisen, kamen im ständig bewohnen Stadzentrum zum Vorschein. Reste des Fleisches von schlechter Qualität verteilen sich gleichmäßig im Knochenmaterial. Ausgewachsene und subadultusche Exemplare beherrshen das Befundensemble. Schweinenreste kamen dazu in zu weniger Zahl vor, um damit Ferkelknochen mit großer Wahrscheinlichkeit mischen zu können. Übrigens war der Verbrauch wahrscheinlich das Sonderrecht nur einer engen Schicht. Statistische Berechnungen beweisen, daß die Zusammenstellung des Knochenmaterials nicht homogen ist, sonders sie veränderte sich nach Zeitperioden. Der Verbrauch von Rind - und Schwein­efleisches stieg im Fortgang der Zeit. Rindfleischandel wurde in Ungarn im XVI. Jahrhundert besonders wichtig. Das Wachstum der Schweineknochen ist auch zu verstehen, da die türkischen Behörden in der Stadt mehrere Hunderte ungarische Einwohner zusammen­zählten. Unter der qualitiven Eigenschaften der Tierzucht ist ein Schädel eines windhundmäßigen Hundes aus dem XIV. Jahrhundert merkwürdig. Ein besonders breiter obere Schnabel einer Hausenteexemplares (ähnlich dem Stirnknochen der Ziege ohne Horn) läßt sich auch aus türkischem Import stammen. Die querlaufend geschnittenen Schafschädel unter den auf die Tierzerkleinung weisenden Schnittspuren beweisen östliche Traditionen.

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