Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve XI. (1985)

Tanulmányok - Gáspár János: A temesvári önkéntesek

JEGYZETEK 1. Kormánybiztosi jelentés a katonaság oroszbarát és háborúellenes hangulatáról. (Felszabadulás, Dokumentumok. 110. oldal.) Szikra, 1945. 2. Nagy Gábor : A 3. Ukrán Front felszabadító hadműveleteinek első szakasza. (Hadtörténelmi Közlemények.) XIX. évfolyam 2. szám. 256. oldal. 3. Ugyanott 275. oldal. 4. Ugyanott 227 oldal. 5. Ugyanott 227. oldal. 6. Ami az ünnepségről történt beszámolót illeti, az többek visszaemlékezésén alapul, a hadosztály-újság — március 15-i ünnepségről tudósító — 7., és további számai is sajnos eltűntek, és ez ideig nem kerültek elő. Resümee János Gáspár: Die Freiwilligen von Temesvár Der Autor hat in seiner Schrift die Geschichte der — im wesentlichen jahrzehntelang in Vergessenheit geratenen — Bildung und des Lebens der „Ersten Temesvár er Ungari­schen Freiwilligendivisionll bearbeitet. Der Anfang unserer Geschichte geht bis zum Dezember 1944 zurück, als in Trans­danubien (Dunántúl) — die Aussichtslosigkeit des weiteren Kampfes erkennend — Tausende und Tausende von ungarischen Soldaten auf die Seite der sowjetischen Solda­ten hinübergegangen sind, bzw. sich ergeben haben. Der erste grosse Sammlungsort der Kriegsgefangenentruppen war Baja, wovon Transporte in der zweiten Halte Dezembers täglich nach Temesvár, in das dortige grosse — 40 000 Personen fassende-Kriegsgefan­genenlager abfuhren. Die hoffnungslose Monotonie zwischen den Nageldrähten wühlte am letzten Tag Dezembers eine sich als Lauffeuer verbreitende Nachricht auf. Zur sowjetischen Koman­datur kam eine Militärdelegation von hohem Rang, und man Hess den ungarischen rangältesten Offizier des Gefangenenlagers zu sich bitten. Dann stellte sich alles bald heraus. Auf einer schnell zusammengerufenen Versammlung hat ein sowjetischer Ma­jor im Namen der Komandatur verkündet, dass sich die neue ungarische provisorische Regierung bildete, und sie den Deutschen den Krieg erklärte. Dieser Schritt bigt den Kriegsgefangenen die Möglichkeit, dass sie dort, in Temesvár von Freiwilligen eine Division organisieren, die dann auf der Seite der Sowjets an der Befreiung ihrer Heimat, am Kampf gegen den Faschismus teilnehmen könnte. Die Ankündigung wurde mit grosser Begeisterung empfangen, aber es fehlten auch die dissonanten Töne nicht. Dementgegen hatte sich gleich dort an der Stelle ein aus 7 Mitgliedern bestehendes „Komitee" gebildet, um die Organisierung der Division vorzubereiten. Schwer, mit viel Streit ist die Nacht vergangen, aber am nächsten Tag, am ersten Januar 1945, morgens früh hat das Volk vor der zur Musterung bestimmten Baracke Schlange gestanden. Die von dem Musterungskomitee waffenfähig Gefundenen wurden gleich in einen abgesonderten Lager teil hinübergeleitet, und die schwere Arbeit der Divisionorganisierung begann, die Einrehung in Kriegsordnung der sich von den mehrzehntausend Kriegsgefangenen freiwillig agnestellten etwa 150 Offiziere und 5500 Soldaten. Als Divisionsbefehlhaber wurde der Hauptmann Zoltán Szigethy ernannt, von den anderen Ernennungen hat das Komitee entschieden. Es wurden die Kompanien, 180

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