Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve XI. (1985)
Tanulmányok - Gáspár János: A temesvári önkéntesek
Bataillone, Regimente organisiert. Das Soldatenleben begann. Es war die formliche Ausbildung im Gange, und die bestimmten Kompanien gingen — vorläufig mit Wachenbegleitung — in die Stadt, zur Eisenbahnstation und auf andere Plätze arbeiten. Bald haben sie abgetrennte Küche bekommen. Sie hatten die Möglichkeit, Briefe zu schreiben, und am 12-ten Januar erschien die erste Nummer ihrer mit der Hand geschriebeben Divisionzeitung . . . Am 17-ten hat die sowjetische Komandatur sie für frei erklärt, und am 22-sten marschierten sie in einer Kolonne von 2000 Mann — ohne Wache — in der Innenstadt von Temesvár. Es entstand der Divisionmarsch, an die Feldmützen wurden die unterscheidenden Zeichen, die roten Dreiecke mit der schwarzen Eins angebracht. Inzwischen hat auch ihre Stossausbildung auf dem Ubungsfeld neben dem Lager begonnen. Hier haben sie am 25-sten Februar mit den sowjetischen Kameraden zusammen auch die 27-ste Jahreswende des Bestehens der Roten Armee, und später sich an den ungarischen Freiheitskampf erinnerd auch den 15-ten März gefeiert. Neben der Militärausbildung war auch die politische Erziehung sowohl in der Mannschafts-, als auch in der Offiziersbaracke immer erfolgsreicher. Infolge der nach Hause geschichten Briefe kamen Besucher Tag für Tag von zu Hause, und das hat die Stimmung sehr verbessert. Eine Gegenwirkung hatte es aber, dass der Typhus trotz der Schutzimpfungen und aller Vorsichtigkeiten auch die Division erreicht hatte. Die Hälfte der Baracken geriet in die Karantne. So wurde auch die Befreiung ihrer Heimat mit grossem Lagerfeuer und Programm gefeiert ... Sie haben auf den Abmarschbefehl gewartet, aber anstatt dessen sind sie zur Wiedergutsmachungsarbeit in die Sowjetunion geschickt. Es lag nicht anihnen, dass sie an der Befreiung ihrer Heimat nicht teilnehmen konnten. 181