Bíróné dr. Szatmári Sarolta szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 2. (Tata, 1986)

V. Vadász Éva: Adatok Dunaalmás középső bronzkori településtörténetéhez Lenhardt György magángyűjteményei I.

IV. Dunaalmás, Ugró-Berg Südlich von dem Nagy Kornél-Platz, in dem alten Bothner-Weingarten ist ein Urnengrab zum Vorschein gekommen. (Taf. IX/6 —7.) V. Dunaalmás, Akasztó-Berg An der Stelle des heutigen Friedhofes an der Vöröskőalja-Strasse (früher auch Bothner-Weingarten) sind Gefasse, vermutlich aus Gräbern zum Vorschein gekommen. (Taf. IX/5.) VI. János Tóth-Kurucz hat Gy. Lenhardt mehrere inkrustierte Gefasse geschenkt, die wahrscheinlich aus Gräbern stammen, aber ihr näherer Fundort in der Markung des Dorfes unbekannt ist. (Taf. X.) VII. Dunaalmás, nördlicher Hang des Ugró-Berg Auf den Grundstücken, die sich von Norden und Süden dem Nagy­Koriiél-Platz und der Csokonai-Strasse schliessen, sind die Siedlung­serscheinungen der Tokod-Gruppe zu beobachten. Aus auf eine Hütte und eine Feuerstelle andeutenden Verfärbungen hat Gy. Lenhardt hier Gefasscherben und Tierknochen gesammelt. (Taf. VIII/3 —5.) Die Fundorte II — VII. sind ihrem geringen Material und dem intensiven Bergbau zufolge bloss von topographischer Bedeutung. Die Gräber von dem Ugró- u. Barát-Berg stammen wahrscheinlich aus demselben Urnenfeld. Das Gräberfeld von dem Akasztó-Berg ist schon von Weninger gut bekannt 2 . Die mehrheit des besprochenen Materials gibt der Fundort I. Nach der Verfasserin ist heute infolge der Wiedersprüche der ehemaligen Angaben nicht mehr zu entscheiden: Q) ob das in Dunaalmás zum Vorschein gekommene Material des Ungari­schen Nationalmuseums aus demselben Fundort stammt; h) ob die obenerwähnten Funde des Ungarischen Nationalmuseums und das Material des Fundortes I. von ähnlichen Charakter die Grabfunden dessel­ben Urnenfeldes sind. Aus dem Fundort I. ist die Zahl der Gräber der Tokod-Gruppe samt dem Grabfund aus dem Jahre 1957 auf fünf zu schätzen. Die Stelle dieses Urnen­feldes kann durch das 1973 geborgene Urnengrab beglaubigt werden. Das Material dieses Grabes wird von der Verfasserin eingehend untersucht, und sie vertritt die Ansicht, dass das Grab zur Kisapostag-Kultur (2. Periode) sehr starke Beziehungen zeigt. Sie belegt so die bis jetzt bloss vermutete Entste­hung der Tokod-Gruppe mit neuem, konkretem Fundmetarial. Das Urnen­grab vertritt also die früheste Bestattung des Gräberfeldes (Frühbronzezeit, Ende der dritten Periode) 15-23 . Die Gefässtypen der Esztergom-Untergruppe geprüft, hebt die Verfasserin nebst einigen Magyarader-Formen 45-54 drei Schüsseltypen: Schüssel mit ei­nem Ausguss-artigen Halbkreisschnitt am Rand (Taf. IV/1.); Schlüssel mit einem gezackten Rand (Taf. IV/2.); Schlüssel mit einem Spitz zulauenden gezackten Rand und zwei Ansa-lunata Henkel (Taf. IV/3.) — welche nach ihren Verbindungen in die späte Periode der Esztergom-Untergruppe einge­reiht werden können 30-37 . Die Leitfunden deises Zeitabschnittes sind das Grabfund von Esztergom 38 und das Urnenfeld von Szőny-Nagymagtár 39 , 31

Next

/
Oldalképek
Tartalom